Feedback für ihre LehrerInnen auf Augenhöhe zu geben trainieren SchülerInnen im Rahmen des Projekts ’Reaching the Hard to Reach’. Foto: Elisabeth Hofmann-Wellenhof.
LehrerInnen können mit dem Unterrichtsstoff nie alle SchülerInnen erreichen - manche Kinder sind zum Beispiel gerade durch Lärm abgelenkt, andere durch Probleme inneroder außerhalb der Schule belastet. ,,Die sensible Phase zwischen sechs und zehn Jahren ist jedoch entscheidend für den weiteren Bildungsweg", bestätigt Barbara Gasteiger-Klicpera vom Institut für Pädagogische Professionalisierung der Universität Graz. Sie hat gemeinsam mit ihren Kolleginnen Edvina Be¨i? und Lisa Paleczek sowie den Grazer Volksschulen VS Schönau und VS Viktor Kaplan in einem internationalen Forschungsprojekt ein Unterrichtskonzept getestet, das die Lehrund Lernqualität in der Primarstufe verbessern soll. Triostunden als Schlüssel zu den SchülerInnen - Aus der Erkenntnis, dass alle SchülerInnen unter bestimmten Umständen zu ,,schwer erreichbaren" Kindern werden, leitet sich der Name des Projekts ,,Reaching the Hard to Reach" ab. Wie das dennoch gelingen kann? Durch eine so genannte ,,Triostunde", sind die Forscherinnen überzeugt. Diese funktioniert so: Ein LehrerInnen-Dreier-Team konzipiert gemeinsam eine Unterrichtsstunde. Die SchülerInnen erzählen ihnen direkt danach, was ihnen gefallen hat und was nicht.
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