4. Liechtensteinischer Fondstag
Am Dienstag, den 27. November 2012, findet der 4. Liechtensteinische Fondstag zum Thema Fund Relocation and Fund Restructuring an der Universität Liechtenstein statt. Die eintägige Konferenz wird veranstaltet vom Propter Homines Lehrstuhl für Bankund Finanzmarktrecht des Instituts für Finanzdienstleistungen. Die englischsprachige Veranstaltung wird erstmals mit deutscher Simultanübersetzung angeboten. Die regulatorischen änderungen auf globaler Ebene führen zu einer Regulierungswelle. Viele bislang unregulierte Vermögensstrukturen unterliegen nunmehr eine Regulierung. Diese Aussage gilt weltweit: Neben der hierzulande einschlägigen AIFM Richtlinie ist z.B. in den USA der Dodd-Frank-Act zu nennen. Dies stellt Fondsverwalter, Treuhänder, Asset Manager, Banken, Rechtsanwälte und Steuerberater in ganz Europa vor die wichtige Frage, wie auf das geänderte Rechtsumfeld reagiert werden soll. Die Wirkungen erfassen darüber hinaus die Fonds, Administratoren, Depotbanken, Prime Broker sowie alle weiteren Intermediäre der Vermögensverwaltungsindustrie. Ein kritischer Punkt wird dabei der übergang der unregulierten in regulierte Strukturen sein, welche bei der Konferenz unter dem Oberthema fund restructuring behandelt werden wird. Vielfach wird dieser Wechsel zugleich mit einer Sitzverlegung aus einem Drittstaat in einen EWR-Staat einhergehen. Diese zweite Materie wird im Rahmen der Konferenz als fund relocation behandelt. Insbesondere soll den Fragen nachgegangen werden, wie die Sitzwahl (onoder offshore) optimal zu gestalten ist, welches Rechtsumfeld den Intermediären die geeignetsten Rahmenbedingungen bietet und wie auf neuere Regulierung im Bankund Versicherungsbereich zu reagieren ist bzw. welches Gestaltungspotential sich daraus ergibt. Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis
