news

« ZURÜCK

Medizinische Universität Wien


Ergebnisse 461 - 480 von 960.


Gesundheit - 07.06.2021
Lockdown: Ambulante Versorgung von KrebspatientInnen ist stabil geblieben
Auch im Lockdown konnte die ambulante Versorgung von KrebspatientInnen an der Klinischen Abteilung für Onkologie der Universitätsklinik für Innere Medizin I von AKH Wien und MedUni Wien aufrechterhalten werden. Die Anzahl der PatientInnenkontakte an der Tagesklinik ist während des ersten Lockdowns im Vergleich zu den Vorjahren 2018 und 2019 nicht zurückgegangen.

Gesundheit - Biowissenschaften - 01.06.2021
WissenschafterInnen entwickeln Methode zur Sequenzierung von Millionen Einzelzellen
Die RNA-Sequenzierung ist eine wichtige Technologie zur Erforschung von Zellen und von Krankheiten. Insbesondere die Einzelzell-Sequenzierung ermöglicht es, die Heterogenität und Vielfalt unseres Körpers aufzudecken. Sie ist die zentrale Technologie des ,,Human Cell Atlas" bei der Kartierung aller Zellen des Menschen.

Biowissenschaften - Gesundheit - 31.05.2021
Antidepressiva drehen Gehirn wieder auf Empfang für neue Erfahrungen
Rund 15 Prozent der Bevölkerung weltweit erkranken mindestens einmal im Leben an einer Depression. In etwa einem Drittel der Patientinnen und Patienten helfen antidepressive Wirkstoffe aus der Gruppe der sogenannten selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs) gut, ein weiteres Drittel zeigt relevante Verbesserungen.

Gesundheit - Biowissenschaften - 12.05.2021
ME/CFS-Erkrankung: Zusammenhang der neurologischen Beschwerden mit Veränderungen im Immunsystem nachgewiesen
Obwohl die Ursachen von Myalgischer Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom (ME/CFS), einer schweren Multisystem-Erkrankung, weiterhin nicht bekannt sind, bestätigt eine neue Studie der MedUni Wien den wichtigen Zusammenhang der neurologischen Beschwerden mit Veränderungen des Immunsystems.

Gesundheit - 11.05.2021
Gebärmutterkrebs: Molekulares Tumorprofil könnte Chemo- und Strahlentherapie um ein Fünftel reduzieren
WissenschafterInnen des Comprehensive Cancer Center (CCC) von MedUni Wien und AKH Wien konnten in einer retrospektiven Studie zeigen, dass die Erstellung eines molekularen Tumorprofils die Risikoeinschätzung und somit die Therapieentscheidung beim Gebärmutterkrebs verbessern kann. Der Einsatz einer sogenannten ,,Integrierten molekularen Risikoklassifizierung" könnte den Einsatz von Chemound Strahlentherapien, die nach der chirurgischen Entfernung der Gebärmutter Metastasen verhindern sollen, um bis zu 20 Prozent reduzieren.

Biowissenschaften - Gesundheit - 07.05.2021
Möglicher Ursprung des Neuroblastoms in den Nebennieren entdeckt
Das Neuroblastom ist eine Krebsform des Kindesalters, die besonders häufig Kinder im Alter von 2-3 Jahren betrifft und tödlich enden kann. Da die Tumorzellen bestimmten Zellen in der Nebenniere ähneln, untersuchte eine gemeinsame Forschungsgruppe am Zentrum für Hirnforschung der MedUni Wien und dem schwedischen Karolinska Institut dazu den zellulären Ursprung dieser Zellen und sympathetischen Neuronen in der Embryonal-Entwicklung der menschlichen Nebenniere.

Biowissenschaften - Chemie - 05.05.2021
Winzigsten Kräften auf der Spur: wie T-Zellen Eindringlinge erkennen
T-Zellen benutzen ihre Antigen-Rezeptoren wie klebrige Finger - ein Team der TU Wien und der MedUni Wien konnte sie dabei beobachten T-Zellen spielen in unserem Immunsystem eine zentrale Rolle: Mit Hilfe sogenannter T-Zell-Rezeptoren (englisch: T-cell receptor, TCR) können sie gefährliche Eindringlinge oder Krebszellen im Körper erkennen, woraufhin sie eine Immunreaktion auslösen.

Biowissenschaften - Chemie - 04.05.2021
Ein Protein-Bodyguard - private Security bei der Verteidigung gegen Oxidation
Oxidativer Stress ist ein biochemischer Zustand, bei dem die Menge der Sauerstoffträgermoleküle die Menge der Reduktionsmittel (auch als Antioxidantien bezeichnet) in einem Organismus übersteigt. Hohe Konzentrationen von Oxidantien können die Aktivität von Enzymen verändern und Lipide, Proteine und Nukleinsäuren schädigen.

Biowissenschaften - Gesundheit - 30.04.2021
Wichtiger Faktor für die Entwicklung dendritischer Zellen identifiziert
Das menschliche Immunsystem verfügt über funktional spezialisierte, zellulare Abwehrmechanismen, die vor Krankheit schützen. Dazu gehören u.a. die dendritischen Zellen. Ihre Funktion ist hauptsächlich die Antigenpräsentation gegenüber anderen Immunzellen, insbesondere T-Zellen. Dadurch wird eine primäre Immunantwort aktiviert.

Gesundheit - Innovation - 29.04.2021
Die Weiterentwicklung von immunmodulierenden Krebstherapien im Fokus
Die Interaktionen zwischen Tumorgewebe und dem individuellen Immunsystem einer Patientin bzw. eines Patienten erfolgen nach einem komplexen, bisher nur unzureichend verstandenen Zusammenspiel. Das fundierte Verständnis dieses komplexen Orchesters aus aktivierenden und supprimierenden Signalen ist jedoch eine wesentliche Basis für den Einsatz und vor allem die klinische Weiterentwicklung von immunmodulierenden Therapiestrategien bei PatientInnen mit metastasierender Tumorerkrankung.

Gesundheit - Pharmakologie - 22.04.2021
Voranschreiten der Herzmuskelverdickung bei DialysepatientInnen kann medikamentös gebremst werden
PatientInnen mit chronischer Nierenfunktionseinschränkung entwickeln häufig eine Verdickung des Herzmuskels, eine sogenannte Linksventrikelhypertrophie. Das ist insbesondere bei niereninsuffizienten PatientInnen in spätem Stadium, also bei jenen, die eine Nierenersatztherapie wie die Hämodialyse (,,Blutwäsche") benötigen, besonders ausgeprägt.

Gesundheit - Biowissenschaften - 19.04.2021
Neuer Faktor für die Entstehung von Psoriasis entschlüsselt
Psoriasis ist eine häufig auftretende chronisch entzündliche Erkrankung der Haut. Der Krankheit liegen noch unzureichend erforschte, genetische Faktoren zu Grunde. Ausgelöst wird die Hautentzündung meist durch äußere Faktoren wie Infektionen oder Stress. Jetzt konnte ein Forscherteam am Institut für Krebsforschung der Medizinischen Universität Wien einen neuen Faktor bei der Signalübertragung im Immunsystem identifizieren, der maßgeblich an der Entstehung einer psoriatischen Entzündung beteiligt ist.

Gesundheit - 16.04.2021
Covid-19: Günstige Überlebenschance trotz schwerem Verlauf
Auswertungen über die intensivmedizinische Behandlung von Covid-19-PatientInnen, bei denen im Universitätsklinikum AKH Wien eine extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) durchgeführt wurde, zeigen eine günstige Überlebenschance. Rund drei Viertel der PatientInnen, die zwischen Jänner 2020 und April 2021 eine ECMO-Behandlung erhalten haben, konnten am Leben erhalten werden.

Gesundheit - Sozialwissenschaften - 14.04.2021
Suizide in der Covid-19-Pandemie um 4 Prozent gesunken
Die Suizide während der seit März 2020 andauernden Covid-19-Pandemie sind in Österreich um vier Prozent gesunken - damit wurde der Trend von vor 2019 bestätigt. Eine internationale Studie zeigt nun, dass diese Entwicklung ähnlich zu den Trends der Suizide international in der ersten Phase der Corona-Pandemie bis Ende Oktober ist.

Gesundheit - 13.04.2021
Lebertransplantation: Bessere Methode zur Reihung auf Warteliste
Eine optimale Verteilung der Spenderorgane an die PatientInnen mit der größten Dringlichkeit hat in der Transplantationsmedizin höchste Priorität.

Gesundheit - Pharmakologie - 12.04.2021
AstraZeneca - Thrombosen wie bei seltener Heparin-Komplikation
Studie zu möglichen sehr seltenen Nebenwirkungen von Vakzin im New England Journal of Medicine - schnelle wissenschaftliche Reaktion Die Ursache für sehr seltene Thrombose-Komplikationen nach Covid-19-Impfung mit AstraZeneca-Vakzin scheint geklärt. Sie ähneln einer selten bei Heparin-Therapie auftretenden Nebenwirkung.

Gesundheit - 31.03.2021
Hohes Thrombose-Risiko bei PatientInnen mit Krebs unter Immuntherapie
Florian Moik und Cihan Ay von der Klinischen Abteilung für Hämatologie und Hämostaseologie, Universitätsklinik für Innere Medizin I der MedUni Wien/AKH Wien, konnten in Kooperation mit der Klinischen Abteilung für Onkologie, der Universitätsklinik für Dermatologie sowie der Anstaltsapotheke des AKH Wien in einer nun veröffentlichten Studie im Top-Journal ,,Blood" erste Daten zu Häufigkeit, klinischen Konsequenzen und möglichen Risikofaktoren für thrombotische Komplikationen bei dieser neuartigen Krebstherapie liefern.

Gesundheit - Biowissenschaften - 30.03.2021
Mutationen in Signalmolekül verursachen schwere Störung des Immungleichgewichts
Forscherinnen und Forscher des Ludwig Boltzmann Institute for Rare and Undiagnosed Diseases entschlüsseln den Wirkmechanismus einer schweren Immunstörung mit Entzündungen z.B. des Darms, der Haut und des Nervengewebes. Wie nun bekannt ist, wird dieses Krankheitsbild ausgelöst durch Mutationen in einem Signalmolekül namens Milz-Tyrosin-Kinase (Spleen Tyrosine Kinase, SYK).

Biowissenschaften - Gesundheit - 15.03.2021
Natürliche "Bremse" gegen bösartige Neuroblastome
Ein Faktor, der bösartige Tumore zu gutartigen macht? - Genau das haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der St. Anna Kinderkrebsforschung entdeckt. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen der Medizinischen Universität Wien und der Universität Wien (Fakultät für Chemie) untersuchten sie Tumore des peripheren Nervensystems bei Kindern, sogenannte Neuroblastome.

Gesundheit - Biowissenschaften - 09.03.2021
Neuer Therapieansatz für Senkung des Thromboserisikos entdeckt
Der thrombotische Verschluss von Blutgefäßen führt zu Herzinfarkten, Schlaganfällen und venösen Thromboembolien und stellt die Hauptursache für frühzeitige Todesfälle weltweit dar. Eine neue Studie der Forschungsgruppe von Christoph Binder, Principal Investigator am CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sowie Professor an der Medizinischen Universität Wien, erklärt nun, wie Antikörper des Typs Immunglobulin-M (IgM) Thrombosen verhindern können.