Viele kleine Softwarekomponenten ergeben eine Anwendung: Neue Methoden sollen Nebeneffekte von Änderungen leichter erkennbar machen
Große Softwareanwendungen, die alle Funktionen in einem Guss anbieten, sind seltener geworden. Stattdessen gibt es immer häufiger Anwendungen, die aus kleineren Komponenten bestehen und Microservices genannt werden. In einem neuen Projekt arbeiten nun Forscher an einer besseren Erkennung von unerwünschten Nebeneffekten, die durch Änderungen in einzelnen Microservices verursacht werden. In den letzten zwei Jahrzehnten haben sich Microservices als neuer Architekturstil für die Entwicklung von Softwareanwendungen ergeben, die aus einer Reihe lose gekoppelter und wiederverwendbarer Softwarekomponenten bestehen. Microservices kommen zum Beispiel bei Online-Shop-Anwendungen zum Einsatz, wobei jeder Microservice eine bestimmte Funktionalität bereitstellt. So bietet ein Microservice die Funktionalität für einen Einkaufswagen, während ein anderer Microservice die Funktionalität für die Bezahlung bereitstellt. Dies steht im Gegensatz zu monolithischen Softwareanwendungen, bei denen alle Services in einer einzigen Komponente implementiert würden.
