Aktualitäten 2022
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Dem Ursprung komplexer Lebewesen auf der Spur
Was das Innenohr von Europasaurus über sein Leben verrät
Teamwork
Nestpiraten
Seltene Bakterien sind hauptverantwortlich für den Kohlenstoffkreislauf im Meer
Alpiner Bakterienstamm passt sich an den Jahreszeitenwechsel an
Die Welt mit Baby-Augen sehen
Giftmischer
Hoher Wasserdruck hemmt Tiefsee-Mikroorganismen
Plötzlich verwandt
Bisher unbekannte Fähigkeit des autonomen Nervensystems entdeckt
Simuliertes Gehirn-Modell erstmals zum Sehen gebracht
Profiling von süß-fettigen Molekülen an Zelloberflächen
Ökologische Schieflage: Mehr Verlierer als Gewinner in der Pflanzenwelt
Biowissenschaften
Ergebnisse 1 - 20 von 87.
Biowissenschaften - 21.12.2022

Forscher*innen der Universität Wien und der ETH Zürich kultivieren "Missing Link"-Mikroorganismus Wie entstanden die komplexen Lebewesen auf der Erde? Das ist eine der großen unbeantworteten Fragen in der Biologie. Eine Zusammenarbeit der Arbeitsgruppen von Christa Schleper an der Universität Wien und Martin Pilhofer an der ETH Zürich ist der Antwort darauf einen Schritt nähergekommen.
Paläontologie - Biowissenschaften - 20.12.2022

Ein langhalsiger Dinosaurier aus Norddeutschland war sogenannter Nestflüchter Europasaurus war ein langhalsiger, pflanzenfressender Dinosaurier auf vier Beinen. Der Dinosaurier lebte in der späten Jurazeit vor etwa 154 Millionen Jahren auf einer kleinen Insel im heutigen Norddeutschland. Forscher*innen der Universitäten Wien und Greifswald untersuchten nun fossile Schädelreste von Europasaurus mit Computertomographen.
Gesundheit - Biowissenschaften - 17.12.2022

Geschmeidige Gefäße: Grazer Forscher:innen entdecken eine wichtige Rolle von B-Vitaminen B-Vitamine sind wahre Allrounder: Sie tragen wesentlich zu reibungslosen Stoffwechselprozessen bei, sorgen für Hormonund Blutbildung sowie gesunde Nerven. Grazer Forscher:innen haben nun herausgefunden, dass B-Vitamine auch unsere Blutgefäße ,,geschmeidig" halten.
Umwelt - Biowissenschaften - 12.12.2022

Warum winzige Buntbarsch-Männchen nicht klein beigeben Groß und mächtig: Das sind im Tierreich wichtige Kriterien, um sich zu behaupten. Es kommt jedoch nicht immer auf die Größe an - wie Buntbarsche im afrikanischen Tanganjikasee beweisen. Kleine Männchen lassen ihre viel größeren Geschlechtsgenossen Nester bauen, schleichen sich in diese ein und befruchten die von den Weibchen abgelegten Eier.
Biowissenschaften - 07.12.2022

Rare Bakterienarten sind im Ozean am aktivsten, häufige Arten hingegen sind weniger aktiv Ein internationales Team aus Meeresbiolog*innen mit Beteiligung von Gerhard J. Herndl und Eva Sintes von der Universität Wien hat eine Methode entwickelt, die es erlaubt die Atmungsaktivität von einzelnen Bakterienarten zu bestimmen.
Biowissenschaften - Umwelt - 06.12.2022

Wissenschaftler*innen haben im Tiroler Gossenköllesee zum ersten Mal ein Bakterium entdeckt, das mit zwei verschiedenen Mechanismen Energie aus Licht gewinnt. Dies könnte eine Anpassung an den sehr ausgeprägten Jahreszeitenwechsel in den Alpen sein. Der Jahreszeitenwechsel ist in den Alpen deutlich zu spüren.
Biowissenschaften - 01.12.2022

Neue Studie zeigt, wie Babys visuelle Wahrnehmungseindrücke ordnen Während Erwachsene visuelle Eindrücke blitzschnell sortieren, müssen Babys dies erst lernen. Diese Fähigkeit ist wichtig, um sich im Alltag zurecht zu finden. Bisher war unklar, ob die visuelle Wahrnehmung im Gehirn von Babys vor dem Spracherwerb fundamental anders ist als bei Erwachsenen.
Biowissenschaften - Gesundheit - 01.12.2022

Forscher:innen zeigen, wie Bakterien-Kämpfe die Darmflora schwächen Eine vielfältige bakterielle Gemeinschaft im Darm stärkt unsere Gesundheit. Ist das Mikrobiom eher eintönig, ausgelöst zum Beispiel durch eine Antibiotika-Therapie, schaffen es einzelne Bakterien wie Klebsiella oxytoca , sich in großen Mengen zu vermehren.
Biowissenschaften - Chemie - 30.11.2022
Organische Kationentransporter: Studie gibt erstmals Einblicke
Monoamine sind Botenstoffe des zentralen und peripheren Nervensystems und dienen auch der Signalübertragung zwischen Zellen und Gehirn. Nach dieser Übertragung werden sie durch Transporter wieder in die Zellen aufgenommen. Während die spezifischen Monoamintransporter bereits gut untersucht sind, weiß man noch nicht genügend über die organischen Kationentransporter, die Monoamine mit hoher Kapazität transportieren können.
Biowissenschaften - Geowissenschaften - 28.11.2022

In der Tiefsee wird weniger organischer Kohlenstoff verbraucht als angenommen Ein internationales Team um Gerhard J. Herndl von der Universität Wien hat herausgefunden, dass in der Tiefsee weniger organischer Kohlenstoff verbraucht wird als bisher angenommen. Denn die Tiefsee-Mikroorganismen am Meeresboden bzw. unter 1.
Biowissenschaften - 24.11.2022

Biolog:innen schreiben ,,Familiengeschichte" von Pilzen neu Verwandtschaft kann man sich nicht aussuchen. Das gilt auch für eine spezielle Gruppe von Pilzen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Egal ob sie in heimischen Wäldern wachsen, im Darm von Insekten leben oder in Bäumen im Amazonasgebiet vorkommen.
Gesundheit - Biowissenschaften - 18.11.2022
Neuer Ansatz für die Entwicklung von Krebstherapien
Wissenschafter:innen der Forschungsgruppe von Joanna Loizou am CeMM, dem Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, sowie der Medizinischen Universität Wien, konnten in einer aktuellen Studie das Enzym POLθ und seine Rolle im DNA-Reparaturmechanismus genauer charakterisieren.
Gesundheit - Biowissenschaften - 16.11.2022
Protein CRYM dämpft Übertriebene Schilddrüsenhormon-Aktivität
Eine gestörte Schilddrüsenfunktion hat einen erheblichen Einfluss auf den Gesundheitszustand des Menschen und kann Übergewicht, Diabetes und sogar Krebs begünstigen. Ein Forschungsteam der MedUni Wien hat in einer aktuellen Übersichtstudie untersucht, welche Rolle dabei ein bestimmtes Protein, das Schilddrüsenhormon-bindende Protein µ-crystallin (CRYM), spielt.
Gesundheit - Biowissenschaften - 11.11.2022

Das autonome Nervensystem ist als Steuerungszentrale für Abläufe im Körper wie Atmung oder Herzschlag bekannt, die nicht willentlich beeinflusst werden können. Dass dieser Teil des Nervensystems auch die Fähigkeit zur spontanen Wiederherstellung der Muskelfunktion in Folge von Nervenverletzungen besitzt, hat eine Forschungsgruppe der Universitätsklinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie der MedUni Wien im Rahmen ihrer im Journal of Neuroscience publizierten Studie entdeckt.
Biowissenschaften - Gesundheit - 10.11.2022
Querschnittslähmung: Neuronen für die Wiederherstellung der Gehfähigkeit nachgewiesen
Eine aktuell im Topjournal Nature publizierte Studie unter Leitung der EPFL Lausanne und Beteiligung des Zentrums für Medizinische Physik und Biomedizinische Technik der MedUni Wien hat im Tiermodell eine Neuronenklasse identifiziert, die die entscheidenden Impulse für die Wiederherstellung der Gehfähigkeit nach Rückenmarksverletzungen mit Querschnittslähmung gibt.
Biowissenschaften - Gesundheit - 08.11.2022
Neuronaler Mechanismus beim Erlernen von Fürsorgeverhalten entdeckt
Verschiedene Krankheitsbilder wie postpartale Depressionen oder Psychosen können zu einem veränderten Fürsorgeverhalten gegenüber dem Neugeborenen und einer gestörten Mutter-Kind-Bindung führen. Ein Forschungsteam um Daniela Pollak vom Zentrum für Physiologie und Pharmakologie der MedUni Wien hat im Rahmen einer Studie jene neuronalen Schaltkreise im Gehirn identifiziert, die beim Erlernen von mütterlichem Fürsorgeverhalten aktiv werden.
Biowissenschaften - Informatik - 02.11.2022

Von Birgit Baustädter Forscher der TU Graz haben erstmals auf einem detaillierten Modell des Gehirns der Maus die Funktion des Sehens nachgebildet. Bisher konnten Gehirn-Strukturen zwar modelliert werden, es war aber nicht möglich, gezielte Funktionen auszuführen.
Chemie - Biowissenschaften - 27.10.2022

Neue Methode ermöglicht Messung von Glykolipiden, nun soll etwa die Relevanz bei Krebserkrankungen untersucht werden Sogenannte Glykolipide, also "süß-fettige" Moleküle, sind eine relativ unbekannte Gruppe unter den vielfältigen körpereigenen Lipiden. Eine von einem Österreichischen Team um Chemikerin Evelyn Rampler von der Universität Wien entwickelte Methode ermöglichte nun tiefere Einblicke in die Funktionsweise bestimmter Glykolipide, die u.a. an den Oberflächen von Stammzellen sitzen.
Gesundheit - Biowissenschaften - 25.10.2022
Kopf-Hals-Krebs: Marker ermöglichen künftig bessere Therapien
Bösartige Tumoren im Kopfund Halsbereich sind aufgrund ihrer Heterogenität schwierig zu behandeln. Zudem erschwert der Mangel an prognostischen Markern eine personalisierte Behandlung erheblich. Im Rahmen einer gemeinsamen Studie von MedUni Wien und dem Christian Doppler Labor für Angewandte Metabolomik stand die Entwicklung und Identifizierung von spezifischen Markern im Fokus, die eine verbesserte Risikoeinschätzung für die Patient:innen ermöglichen soll.
Biowissenschaften - Umwelt - 19.10.2022

Geringere Vielfalt in Deutschland in den vergangenen 100 Jahren In Deutschlands Pflanzenwelt hat es in den letzten 100 Jahren deutlich mehr Verlierer als Gewinner gegeben. Während die Bestände vieler Arten geschrumpft sind, konnten einige ihre Vorkommen massiv ausweiten. Gewinne und Verluste sind also sehr ungleich verteilt.