Dramatische Dürren

Ein Symbol für die Wasserknappheit im Iran ist der Urmia-See. Seine Fläche von e
Ein Symbol für die Wasserknappheit im Iran ist der Urmia-See. Seine Fläche von einst rund 5500 Quadratkilometern hat sich in den letzten Jahrzehnten drastisch reduziert. Foto: Solmaz Daryani, CC BY-SA 4.0, creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0
Ein Symbol für die Wasserknappheit im Iran ist der Urmia-See. Seine Fläche von einst rund 5500 Quadratkilometern hat sich in den letzten Jahrzehnten drastisch reduziert. Foto: Solmaz Daryani, CC BY-SA 4.0, creativecommons.org/licenses/by-sa/4. Seit mehr als zwei Wochen demonstrieren im Iran Menschen, um auf die existenzbedrohende Wasserknappheit aufmerksam zu machen. Das Land leidet nach Angaben der Vereinten Nationen seit fast 30 Jahren unter Dürre, wobei sich die Situation zunehmend verschärft. Neben der Verstädterung und dem steigenden Wasserbedarf in Landwirtschaft und Industrie verschlimmert der Klimawandel die Trockenheit. Eine neue Studie der Universität Graz in Zusammenarbeit mit dem Climate Research Institute in Mashhad (Iran) belegt nun erstmals, dass nicht nur mangelnder Niederschlag und verstärkte Verdunstung, sondern auch der durch den Temperaturanstieg schwindende Schnee die Dürren im Gebiet um den Urmia-See verstärkt.
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