TU Wien und voestalpine verbessern Stahlproduktion

Nach der Erwärmung und einer ersten Walzung läuft das bis zu 40 Millimeter dicke
Nach der Erwärmung und einer ersten Walzung läuft das bis zu 40 Millimeter dicke Vormaterial in Richtung Walzstraße. Copyright: Katharina Ziedek In der Feuerverzinkung wird die Oberfläche des Stahlbandes zum Schutz vor Korrosion mit einer Zinkschicht überzogen. Copyright: voestalpine Stahl GmbH In der Warmwalzstraße der voestalpine wird Stahlband auf eine Ausgangsdicke von 1 bis 20 Millimeter gewalzt. Copyright: voestalpine Stahl GmbH Andreas Kugi, Leiter des neuen CD-Labors
Mit Unterstützung der voestalpine und des Wissenschafts-, Forschungsund Wirtschaftsministeriums wird an der TU Wien ein Christian Doppler Labor für modellbasierte Prozessregelung in der Stahlindustrie eingerichtet. Mit gewaltigen Kräften und extremen Temperaturen hat man es in der Stahlindustrie zu tun. Tonnenschwere Stahlbänder und mächtige Walzen müssen so gesteuert werden, dass die Dicke des Endprodukts auf Bruchteile eines Millimeters genau passt. Kein Mensch kann eine solche Stahlproduktionsanlage per Hand regeln. Zuverlässig hohe Produktqualität und Genauigkeit ist nur möglich, wenn man den Produktionsablauf permanent mit Sensoren beobachtet, mit Hilfe mathematischer Modelle kontrolliert und in Echtzeit automatisch steuert. Solche Regelungssysteme werden am Institut für Automatisierungsund Regelungstechnik (ACIN) der TU Wien entwickelt. Gefördert vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) wird nun am 9. Mai 2014 an der TU Wien in Zusammenarbeit mit der voestalpine Stahl GmbH ein neues Christian Doppler Labor für modellbasierte Prozessregelung in der Stahlindustrie eröffnet.
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