Hot Spots in 3D

Schematische Darstellung der Tomographie von Nanoteilchen. Ein Elektronenstrahl
Schematische Darstellung der Tomographie von Nanoteilchen. Ein Elektronenstrahl wird über das stäbchenförmige Nanoteilchen gerastert und erzeugt zweidimensionale Aufnahmen der Plasmon-Felder aus verschiedenen Richtungen. Diese 2D-Bilder ermöglichen dann mit Hilfe von mathematischen Methoden der Computertomographie eine 3D-Rekonstruktion der elektrischen Felder und Hot Spots.
Physiker der Uni Graz zeigten erstmals, dass sich elektrische Felder im Nanobereich mit Computertomographie räumlich darstellen lassen - Nanopartikel eröffnen modernen Technologien durch ihre außergewöhnlichen physikalischen Eigenschaften eine Fülle neuer Möglichkeiten. Doch längst sind nicht alle Geheimnisse der winzigen Strukturen gelüftet. Ein entscheidender Schritt zur Beschreibung der Elektronenschwingungen an der Oberfläche von metallischen Nanopartikeln ist nun Physikern der Karl-Franzens-Universität Graz gelungen. Sie konnten erstmals zeigen, dass mit den Methoden der Computertomographie (CT) dreidimensionale Bilder von elektrischen Feldern auf Nanoteilchen erstellt werden können. Damit lässt sich exakt erkennen, wo ,,Hot Spots" - besonders starke Felder - zu finden sind. Eine wichtige Information für die Entwicklung zukunftsträchtiger Anwendungen, von hochsensiblen Sensoren bis hin zur ultraschnellen Datenübertragung. Die Forschungsergebnisse wurden kürzlich im renommierten Fachjournal ,,Physical Review Letters" publiziert.
account creation

TO READ THIS ARTICLE, CREATE YOUR ACCOUNT

And extend your reading, free of charge and with no commitment.



Your Benefits

  • Access to all content
  • Receive newsmails for news and jobs
  • Post ads

myScience