TU-Physiker drehen Lichtstrahlen

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Lichtwellen gezielt rotieren - dieses Kunststück gelang an der Technischen Universität (TU) Wien mit Hilfe einer ultradünnen Halbleiterschicht. Damit lässt sich ein Transistor bauen, der mit Licht statt elektrischem Strom funktioniert. Lichtwellen können in unterschiedliche Richtungen schwingen - ähnlich wie eine gespannte Saite, die von oben nach unten oder auch von links nach rechts schwingen kann, je nachdem, wie man sie anzupft. Man spricht dabei von der Polarisationsrichtung des Lichtes. Physiker an der TU Wien haben gemeinsam mit einer Forschungsgruppe der Universität Würzburg nun eine Methode entwickelt, die Schwingungsrichtung von Licht mit einer ultradünnen Halbleiterschicht gezielt zu kontrollieren und beliebig zu drehen. Für die weitere Erforschung von Licht und seiner Polarisation ist das ein wichtiger Schritt nach vorn - und vielleicht öffnet dieser Durchbruch auch Möglichkeiten für ganz neuartige Computertechnik: Das Experiment entspricht der logischen Schaltung eines Transistors. Die Resultate der Experimente dazu wurden nun im angesehenen Journal ,,Physical Review Letters" veröffentlicht.
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