Der Detektor des CMS-Experiments am CERN
Genf (CERN) / Wien (HEPHY, TU). Schneller als erwartet liefert das Experiment CMS am Large Hadron Collider (LHC) am CERN in Genf aufsehenerregende Ergebnisse. Die CMS-Kollaboration hat heute einen Artikel mit dem Titel "Observation of Long-Range Near-Side Angular Correlations in Hadronic Interactions" zur Veröffentlichung frei gegeben, der Anzeichen für ein neues Phänomen in Proton-Proton-Kollisionen beschreibt. Bei Kollisionen mit den jetzt erreichbaren höchsten Energien und bei Ereignissen mit ,,hoher Multiplizität", in denen hundert oder mehr elektrisch geladene Teilchen gleichzeitig produziert werden, wurden Korrelationen (also Verknüpfungen) zwischen gewissen Teilchenbahnen gefunden, wie sie bei Protonen-Kollisionen noch nie gesehen wurden. Prof. Tonelli, der Sprecher des CMS-Experimentes erklärte in einem speziell einberufenen Seminar den Kollegen im CERN und den weltweit per Videokonferenz zugeschalteten PhysikerInnen: "Wir haben zwar aktiv nach einem solchen Phänomen gesucht, aber sein Auftreten bei Proton-Proton-Kollisionen kam dennoch unerwartet und ist deshalb äußerst interessant. Mehr Daten werden den Ursprung dieses Effekts ergründen lassen. Diese Beobachtung stellt die Stärke und die Vielseitigkeit des CMS-Detektors unter Beweis, ebenso wie die Qualität der Physiker, die ihn verwenden.
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