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Technische Universität Wien
Ergebnisse 81 - 100 von 618.
Physik - Elektrotechnik - 29.01.2024

An der TU Wien gelang es, einen Halbleiter-Chip zu entwickeln, der präzise Infrarot-Signale erzeugt -basierend auf einer ganz besonderen Art von Wellen, den sogenannten Solitonen. Winzige Chips, die Licht mit ganz bestimmten Eigenschaften erzeugen können - danach herrscht in vielen technischen Bereichen großer Bedarf.
Biowissenschaften - Materialwissenschaft - 24.01.2024

Die Forschungsplattform ,,LifeScope3D" wurde eröffnet. Sie bietet zahlreiche neue High-Tech-Geräte für die Bio-Forschung an der TU Wien, aber auch für andere Institutionen. Von der einzelnen Zelle über mikroskopisch kleine Gewebeproben bis hin zur Fruchtfliege: Wenn man biologisches Material erforschen will, braucht man dazu oft ganz spezielles Gerät.
Physik - 16.01.2024

Eine Art ,,Quanten-Pingpong" entwickelte ein Team der TU Wien: Durch eine passende Linse kann man zwei Atome dazu bringen, ein einzelnes Photon hochpräzise hin und her zu spielen. Atome können Licht aufnehmen und wieder aussenden - das ist ein ganz alltägliches Phänomen. Meistens aber gibt ein Atom ein Lichtteilchen in alle möglichen Richtungen ab, dieses Photon dann wieder einzufangen ist gar nicht so einfach.
Physik - Chemie - 08.01.2024

Feldspat kommt im Gestein sehr häufig vor. In Form von Partikeln trägt das Mineral extrem effizient zur Wolkenbildung bei. An der TU Wien fand man nun heraus, was dabei passiert. Feldspat ist ein ganz gewöhnliches, unscheinbares Mineral, das ungefähr die Hälfte der Erdkruste ausmacht - doch in unserer Atmosphäre spielt Feldspat eine Überraschend wichtige Rolle.
Physik - Maschinenbau - 21.12.2023

Wenn man eine Sektflasche entkorkt, kommt es zu komplexen Überschall-Phänomenen. An der TU Wien konnte nun erstmals genau berechnet werden, was dabei passiert. Es klingt nach einem simplen, wohlbekannten Alltagsphänomen: In einer Sektflasche herrscht hoher Druck, der Korken wird vom in der Flasche komprimierten Gas nach außen getrieben und fliegt mit einem kräftigen Plopp davon.
Physik - Elektrotechnik - 20.12.2023

Ein internationales Forschungsteam konnte kürzlich zeigen, wie Magnetismus aktiv durch Druck verändert werden kann. Je nachdem wie sich Elektronen verhalten, entsteht Magnetismus. Zum Beispiel können die Elementarteilchen mit ihrer Ladung einen elektrischen Strom generieren und dadurch ein Magnetfeld induzieren.
Chemie - Umwelt - 06.12.2023
Weniger Abfall durch Mechanochemie
,,Chemie ist, wenn es raucht und stinkt" lautet eine alte Volksweisheit. Grüne Chemie aber zeigt, dass es auch anders gehen kann. An der TU Wien ist grüne Chemie bereits seit mehr als einem Jahrzehnt in der Forschung verankert. Mit dem interuniversitären Master ,, Green Chemistry " gewinnt sie nun auch in der Lehre an Sichtbarkeit.
Materialwissenschaft - Physik - 24.11.2023

Was passiert, wenn elektrischer Strom durch ein ,,seltsames Metall" fließt? TU Wien und Rice University zeigen: Das etablierte Bild von Elektronen und ,,Quasielektronen" bricht zusammen. Auf den ersten Blick klingt alles so einfach: In einem Kabel befinden sich Elektronen, und wenn wir eine Spannung anlegen, flitzen die Elektronen von einer Seite des Kabels zur anderen und es fließt ein elektrischer Strom.
Physik - 21.11.2023

Immer besser gelingt es, Rechnungen mit Quantencomputern durchzuführen. Berechnungen der TU Wien zeigen aber: Es gibt fundamentale Grenzen - nämlich die Qualität der verwendeten Uhr. Es gibt unterschiedliche Ideen, wie man Quantencomputer bauen könnte. Aber sie alle haben eines gemeinsam: Man verwendet ein quantenphysikalisches System - zum Beispiel einzelne Atome - und verändert ihren Zustand, indem man sie für ganz bestimmte Zeit ganz bestimmten Kräften aussetzt.
Chemie - Physik - 20.11.2023

Erstmals gelang es an der TU Wien, die Wirkungsweise sogenannter Promotoren einer katalytischen Reaktion in Echtzeit zu beobachten. Sie spielen in der Technik eine wichtige Rolle, galten aber bisher als wenig verstanden. Katalysatoren braucht man für unzählige chemische Technologien - von der Abgasreinigung bis zur Herstellung wertvoller Chemikalien und Energieträger.
Physik - Chemie - 30.08.2023

Auch Jahrzehnte nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ist Wildschweinfleisch immer noch verblüffend stark radioaktiv. Des Rätsels Lösung: Man hatte eine wichtige andere Ursache Übersehen. Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl im Jahr 1986 hatte auch in Mitteleuropa große Auswirkungen auf das Ökosystem Wald.
Physik - Materialwissenschaft - 29.08.2023

Das Kohlenstoffmaterial Graphen hat hervorragende elektronische Eigenschaften. Aber sind sie auch stabil genug, um in der Praxis nützlich zu sein? Rechnungen der TU Wien sagen: Ja. Nichts auf der Welt ist perfekt. Das gilt auch in der Materialforschung. Am Computer stellt man die Situation oft stark idealisiert dar, man berechnet beispielsweise die Eigenschaften, die ein absolut perfekter Kristall hätte.
Materialwissenschaft - Chemie - 08.08.2023

An der TU Wien gelang es, neue Modelle zu entwickeln, mit denen man das Verhalten von Lithium-Ionen-Batterien während des Ladeund Entladevorgangs sehr genau beschreiben kann. Vom Handyakku bis zum Elektroauto - Lithium-Ionen-Akkus gehören längst zu unserem Alltag. Sogar der Chemie-Nobelpreis wurde 2019 für die Erfindung solcher Batterien vergeben.
Physik - 07.08.2023

An der TU Wien gelang es, ein eigentlich sehr instabiles System aus vielen Quantenteilchen stabil zu halten und dann seine Energie gezielt auf einmal freizusetzen. Es sind ganz besondere Diamanten, mit denen an der TU Wien gearbeitet wird: Ihr Kristallgitter ist nicht perfekt regelmäßig, es enthält zahlreiche Defekte.
Physik - Materialwissenschaft - 02.08.2023

Berechnungen der TU Wien zeigen: Neuentdecktes Material LK-99 hat tatsächlich Eigenschaften, die für Supraleitung vorteilhaft sein könnten. LK-99 heißt das Material, über das in diesen Tagen weltweit heiß diskutiert wird: Eine koreanische Forschungsgruppe veröffentlichte Ende Juli 2023 Ergebnisse, die darauf hindeuten, dass es sich dabei um einen Supraleiter handeln könnte, der auch bei Raumtemperatur und normalem Atmosphärendruck supraleitend bleibt, also Strom völlig ohne elektrischen Widerstand leitet.
Mathematik - Informatik - 27.07.2023

Ein Weltrekord beim Lösen von Erfüllbarkeitsproblemen gelang an der TU Wien - er ist recht abstrakt, aber die Technologie dahinter ist äußerst wichtig für Hardund Softwareindustrie. Angenommen, Alice, Bob und Carla beantworten eine Frage. Jede der drei Antworten ist entweder richtig oder falsch.
Chemie - Physik - 19.07.2023

Forschende der TU Wien entwickeln einen geschichteten Fotokatalysator, mit dem sich Wasserstoff sehr effizient aus Wasser herstellen lässt. Die Suche nach nachhaltigen und sauberen Brennstoffen ist angesichts der globalen Energieund Klimakrise von zentraler Bedeutung. Ein vielversprechender und zunehmend an Relevanz gewinnender Kandidat ist Wasserstoff.
Physik - Chemie - 18.07.2023

Winzige Plastikpartikel sind ein Umweltproblem. Sie können sogar in lebende Zellen eindringen. An der TU Wien wurde nun eine Methode entwickelt, solche Partikel präzise und schnell zu detektieren. Dass Mikroplastik ein Problem ist, ist mittlerweile bekannt: Es handelt sich dabei um winzige, kaum sichtbare Plastikpartikel, die in die Umwelt gelangen und Schaden anrichten können, zum Beispiel, wenn sie von Tieren gefressen werden.
Chemie - Physik - 17.07.2023

Die Reibung in unseren Gelenken ist extrem gering - wie ist das physikalisch Überhaupt möglich? Messungen an der TU Wien liefern Erklärungen und Ideen für neue Behandlungsmethoden. Reibung und Verschleiß als ewiges Ärgernis - das kennt man in der Technik genauso wie in der Medizin. Ob Schaltgetriebe oder Kniegelenk, immer wünscht man sich, dass bewegliche Teile mit möglichst geringer Reibung Übereinander gleiten, sodass Energieaufwand und Abnützung möglichst klein sind.
Materialwissenschaft - 14.06.2023
High-Tech Schmierstoff bildet sich bei Bedarf von selbst
Genau dort, wo die Reibung hoch ist, entstehen Schmierstoffe, die für geringere Reibung sorgen: An der TU Wien gelang das mit speziellen 2D-Materialien. Wichtig ist das für die Weltraumtechnik. Unser Körper hat mit Maschinen einiges gemeinsam: Wir haben bewegliche Gelenke, es kommt zu Reibung und Verschleiß, man braucht daher geeignete Schmierstoffe.



