news

« ZURÜCK

Medizinische Universität Wien


Ergebnisse 21 - 40 von 959.


Gesundheit - Pharmakologie - 03.11.2025
Übertragbarer Krebs beim Tasmanischen Teufel erforscht
Gesichtstumoren des Tasmanischen Teufels zählen zu den wenigen bekannten Fällen übertragbarer Krebserkrankungen. Forschende der Veterinärmedizinischen Universität Wien und der Medizinischen Universität Wien haben molekulare Signalwege in beiden Varianten dieser Krankheit identifiziert, die für das Überleben und Wachstum der Krebszellen entscheidend sind.

Gesundheit - Biowissenschaften - 31.10.2025
Neue Methode zur willentlichen Steuerung bionischer Prothesen
Neue Methode zur willentlichen Steuerung bionischer Prothesen
Trotz enormer Fortschritte in den vergangenen zwei Jahrzehnten bleibt die willentliche Steuerung bionischer Prothesen eine Herausforderung und Gegenstand intensiver Forschungen. Nun haben Wissenschafter:innen der Medizinischen Universität Wien und des Imperial College London eine neue Methode entwickelt, um die nach einer Armamputation verbliebenen Nervensignale präzise zu erfassen und für die Kontrolle eines künstlichen Arms nutzbar zu machen.

Gesundheit - Pharmakologie - 30.10.2025
Neues Medikament zeigt enormes Potenzial zur Tumorbekämpfung
Ein Forschungsteam unter der Leitung der Medizinischen Universität Wien, des HUN-REN Forschungszentrums für Naturwissenschaften und der Eötvös-Loránd-Universität in Budapest hat ein neues Chemotherapeutikum namens LiPyDau entwickelt, das in präklinischen Untersuchungen eine bemerkenswerte Wirksamkeit gegen verschiedene Tumorarten gezeigt hat.

Gesundheit - Pharmakologie - 28.10.2025
Neue Therapie gegen aktive Hirnmetastasen erfolgreich getestet
Eine internationale klinische Studie unter Leitung der Medizinischen Universität Wien zeigt, dass der Wirkstoff Patritumab Deruxtecan (HER3-DXd) vielversprechende Wirkung bei Patient:innen mit aktiven Hirnmetastasen verschiedener Tumorarten entfalten kann. Sowohl bei nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) als auch bei metastasiertem Brustkrebs konnten Patient:innen mit fortgeschrittener Erkrankung von der Behandlung profitieren, wie nun zwei simultane Publikationen in The Lancet Oncology zeigen.

Gesundheit - Pharmakologie - 21.10.2025
Prostatakrebs: Neuer Ansatzpunkt für Therapie erforscht
Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Medizinischen Universität Wien konnte erstmals zeigen, dass das Schilddrüsenhormon eine treibende Rolle bei der Entwicklung und dem Fortschreiten von Prostatakrebs spielt. Durch Blockade eines bestimmten Schilddrüsenhormon-Rezeptors konnte sowohl in Tiermodellen als auch in Tumorzellkulturen das Krebswachstum gehemmt werden.

Gesundheit - 20.10.2025
Bisher unbekannter Mechanismus bei Präeklampsie entdeckt
Präeklampsie zählt zu den schwerwiegendsten Komplikationen in der Schwangerschaft, die weltweit Millionen Frauen und Neugeborene betrifft und lebensbedrohlich verlaufen kann. Trotz intensiver Forschung war bisher unklar, welche Vorgänge in der Plazenta zur Erkrankung führen. Nun hat ein Forschungsteam unter Leitung der Medizinischen Universität Wien einen bisher unbekannten Mechanismus entdeckt, der entscheidend zur Entstehung von Prä- eklampsie beiträgt.

Gesundheit - Biowissenschaften - 17.10.2025
Wie Immunzellen ihre tödliche Fracht abliefern
Wie Immunzellen ihre tödliche Fracht abliefern
Präzision ist für Immunzellen entscheidend: Natürliche Killerzellen und T-Zellen eliminieren infizierte oder entartete Zellen, indem sie gezielt hochgiftige Partikel freisetzen. Einen tieferen Einblick wie diese sogenannten zytotoxischen Granula freigesetzt werden, gibt nun eine neue Studie des CeMM, der St. Anna Kinderkrebsforschung, der MedUni Wien, der Med Uni Graz, des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und der Universität Bonn.

Gesundheit - 15.10.2025
Neue Erkenntnisse zur Steuerung des Immunsystems: Protein TRAT1 wirkt als Schaltstelle zwischen Abwehr und Selbstregulation
Neue Erkenntnisse zur Steuerung des Immunsystems: Protein TRAT1 wirkt als Schaltstelle zwischen Abwehr und Selbstregulation
Forschende der Medizinischen Universität Wien haben einen bislang wenig verstandenen Bestandteil des Immunsystems näher untersucht: das Eiweißmolekül TRAT1 (T Cell Receptor Associated Transmembrane Adaptor 1) spielt eine zentrale Rolle dabei, wie sogennante T Helfer-Zellen (eine spezialisierte Untergruppe von Immunzellen) zwischen Angriff und Selbstkontrolle unterscheiden - ein wichtiger Mechanismus, um Entzündungen einzudämmen und Autoimmunerkrankungen zu verhindern.

Gesundheit - Pharmakologie - 08.10.2025
Medikamentöse Adipositas-Therapie: Veränderte Geschmackswahrnehmung könnte Einfluss auf Appetitregulation haben
Eine aktuelle Untersuchung unter der Leitung des Zentrums für Public Health der Medizinischen Universität Wien zeigt, dass bei Personen mit Adipositas oder Übergewicht, die mit sogenannten Inkretin-b

Gesundheit - 29.09.2025
Deutliche Wirksamkeit von Wirkstoff bei erwachsenen Patient:innen mit Spinaler Muskelatrophie
Ein Österreichweites Forschungsteam unter Koordination der MedUni Wien hat erstmals in einer großen Beobachtungsstudie nachgewiesen, dass der Wirkstoff Risdiplam bei erwachsenen PatientInnen mit 5q-assoziierter Spinaler Muskelatrophie (SMA) zu einer signifikanten Verbesserung der motorischen Funktionen führt.

Gesundheit - Pharmakologie - 22.09.2025
Bessere Therapieauswahl bei kindlicher Leukämie
Trotz jahrzehntelanger Optimierung von Therapieprotokollen ist die Prognose von akuter myeloischer Leukämie im Kindesalter (pädAML) bei vielen Betroffenen ungünstig. Einem Forschungsteam der St. Anna Kinderkrebsforschung, des CeMMForschungszentrums für Molekulare Medizin der ÖAW, der Medizinischen Universität Wien und des St. Anna Kinderspitals gelang es nunmehr, mit Hilfe hochmoderner Bildgebung, molekularer Methoden und computergestützter Datenanalyse ein Verfahren zur frühen Erkennung von Resistenzmechanismen bei pädiatrischer AML zu entwickeln.

Gesundheit - 12.09.2025
Früherkennung von Lungenkomplikationen bei Myositis: Neue Bildgebungsmethode zeigt vielversprechende Ergebnisse
Ein Forschungsteam von der Medizinischen Universität Wien und dem Universitätsklinikum AKH Wien hat in einer multidisziplinären Zusammenarbeit ein neuartiges bildgebendes Verfahren identifiziert, das das Fortschreiten schwerer Lungenkomplikationen bei Patient:innen mit seltenen autoimmunen Muskelerkrankungen frühzeitig vorhersagen könnte.

Biowissenschaften - Gesundheit - 10.09.2025
Cholesterin beeinflusst Funktionsweise chemischer Transporter im Gehirn
Ein Forschungsteam unter der Leitung von Harald Sitte von der Medizinischen Universität Wien konnte zeigen, dass das Cholesterin in der Zellmembran die Transporter für Serotonin, Dopamin und Noradrenalin feinabstimmt und so das Recycling von Neurotransmittern und die Reaktion auf Medikamente beeinflusst.

Gesundheit - 03.09.2025
Risiko für Schwangerschaftsdiabetes zuverlässig vorhersagen
Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der MedUni Wien konnte zeigen, dass ein oraler Glukosetoleranztest (OGTT) bereits in der Frühschwangerschaft entscheidende Hinweise auf das Risiko für Schwangerschaftsdiabetes liefert. Die aktuell im Fachjournal Diabetologia publizierte Studie belegt, dass Blutzuckerwerte aus einem frühen OGTT nicht nur die spätere Entwicklung von Schwangerschaftsdiabetes, sondern auch den Bedarf an Insulintherapie - und damit einen schwereren Krankheitsverlauf -vorhersagen können.

Gesundheit - Chemie - 02.09.2025
Molekularer Chip identifiziert allergisches Asthma zuverlässig
Ein einfacher Bluttest könnte den Weg zur personalisierten Asthmatherapie ebnen. Forschende der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL Krems) und der Medizinischen Universität Wien (MedUni Wien) haben einen molekularen Allergie-Chip entwickelt, der allergisches Asthma zuverlässig identifiziert.

Gesundheit - Biowissenschaften - 28.08.2025
Neue Methode zum präzisen Nachweis von Nanoplastik im Körper
Mit einem Durchmesser von weniger als 0,001 Millimeter können Nanoplastikpartikel in Körpergewebe eindringen und sich in Organen anreichern. Weil ihr präziser Nachweis im Körper nach wie vor schwer erbracht werden kann, gestaltet sich die Erforschung der gesundheitlichen Auswirkungen von Mikround Nanoplastik (MNP) weiterhin schwierig.

Gesundheit - 08.08.2025
Alkoholverzicht kann Krankheitsverlauf auch bei fortgeschrittener Leberzirrhose umkehren
Alkoholverzicht kann Krankheitsverlauf auch bei fortgeschrittener Leberzirrhose umkehren
Ein kompletter Verzicht auf Alkohol kann die Prognose von Patient:innen mit vorwiegend alkoholbedingter Lebererkrankung nachhaltig verbessern. Sogar eine Rückbildung leberbedingter Komplikationen durch Abstinenz scheint möglich - selbst im Stadium der Leberzirrhose. Ob diese klinischen Verbesserungen jedoch auch mit einer Verbesserung des Pfortaderhochdrucks - einem zentralen Auslöser für Komplikationen - einhergehen, blieb bisher unklar.

Gesundheit - Innovation - 06.08.2025
Neue Endoskopie-Technologie ermöglicht frühzeitige Erkennung von Speiseröhrenkrebs
, Forschende von Helmholtz Munich, der Technischen Universität München (TUM) und der Medizinischen Universität Wien haben gemeinsam ein innovatives Bildgebungsverfahren namens ,,O2E" entwickelt. Damit können Kliniken Krebsläsionen in der Speiseröhre mit bislang unerreichter Präzision erkennen. Die im Fachjournal Nature Biomedical Engineering veröffentlichte Studie zeigt, dass die neue Endoskopie-Technologie selbst kleinste krankhafte Gewebeveränderungen sichtbar macht - und damit die frühzeitige Diagnose erheblich verbessern könnte.

Pharmakologie - Gesundheit - 24.07.2025
Studie identifiziert beeinflussbare Risikofaktoren für BK Virus-Komplikationen nach Nierentransplantation
Infektionen oder Reaktivierungen des BK-Polyomavirus zählen zu häufigen Komplikationen nach einer Nierentransplantation. Betroffen ist das Transplantat selbst, es kann durch eine unkontrollierte Virusvermehrung dauerhaft geschädigt werden. Da bislang wirksame Medikamente gegen das Virus fehlen, ist die frühzeitige Erkennung von Hochrisikopatient:innen entscheidend.

Gesundheit - 21.07.2025
Erkrankung durch Fuchsbandwurm in Europa häufiger als angenommen
Die alveoläre Echinokokkose ist eine seltene, aber potenziell lebensbedrohliche Infektionserkrankung, die durch den Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis) verursacht wird. In den meisten europäischen Ländern ist die Erkrankung meldepflichtig - dennoch zeigen aktuelle Daten, dass viele Fälle nicht entdeckt oder nicht offiziell registriert werden.