Wann ist eine Uni gut? Wie misst man Exzellenz?

Das österreichische Hochschulsystem ist nach der Implementierung des Universitätsgesetzes 2002 gekennzeichnet vom "New Public Management": Leistung und Gegenleistung werden zwischen Wissenschaftsministerium und Universität mittels 3-jähriger Leistungsvereinbarung bestimmt, und der Erfolg wird über Berichte (Wissensbilanz, Rechnungsabschluss) nachgewiesen. Qualitätsmanagement, Personalund Organisationsentwicklung sind weitere Aufgaben, die den Universitäten abverlangt werden. Die Strategien und Entwicklungspläne der Universitäten sind dabei nicht zwangsläufig deckungsgleich mit den politischen Zielen des Eigentümers. Auch international müssen sich heimische Universitäten in wissenschaftlicher Profilierung und Rankings behaupten. Es stellt sich die Frage, ob diese Evaluierungen den Bedürfnissen der Gesellschaft gerecht werden. Welche Zielvorstellungen haben die Universitätsangehörigen? Wie weit entsprechen die externen Ansprüche dem Selbstverständnis der Forschenden, Lehrenden, Studierenden, sowie der Leitung und Verwaltung der Universität? Podium - Priv.Doz. Dr. Karl-Heinz Leitner - Austrian Institute of Technology, Wien Dipl.-Kfm.
account creation

TO READ THIS ARTICLE, CREATE YOUR ACCOUNT

And extend your reading, free of charge and with no commitment.



Your Benefits

  • Access to all content
  • Receive newsmails for news and jobs
  • Post ads

myScience