Wolfgang Göderle (links) und Fabian Rampetsreiter arbeiten an einer intelligenten Methode zur Erkundung längst verschwundener Stätten. Foto: Uni Graz/Tzivanopoulos
Wolfgang Göderle ( links ) und Fabian Rampetsreiter arbeiten an einer intelligenten Methode zur Erkundung längst verschwundener Stätten. Foto: Uni Graz/Tzivanopoulos - Wolfgang Göderle und Fabian Rampetsreiter wollen die Geschichte über die Oberfläche der Erde lesen. Die beiden Historiker sind in Kooperation mit dem KnowCenter der TU Graz dabei eine Methode zu entwickeln, die es erlaubt, mittels KI-gestützter Algorithmen in Satelliten-Aufnahmen alte Gebäude und Siedlungen, Flussverläufe oder auch längst eingestellte Eisenbahnstrecken aufzuspüren. Das Verfahren soll vor allem ArchäologInnen bei der Erkundung neuer Grabungsorte unterstützen. Das Projekt ,,RePaSe - Reading the Past from the Surface of the Earth" wird vom FWF-Wissenschaftsfonds Österreich finanziell unterstützt. ,,In Katasterkarten, die vor rund 200 Jahren aufwändig erstellt wurden, sind zum Beispiel alte Höfe eingezeichnet, die heute nicht mehr existieren, die Grundmauern aber von oben leicht zu erkennen sind", erklärt Wolfgang Göderle. ,,Wir nehmen diese historischen Karten und kombinieren sie mit aktuellen Satellitenbildern aus dem Kartenmaterial der freizugänglichen Plattform Openstreetmaps", führt Fabian Rampetsreiter aus.
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