Christian Huemer ist am Institut für Softwaretechnik und Interaktive Systeme, Arbeitsbereich Business Informatics
Die rasante Entwicklung in der IKT-Branche bringt zahlreiche neue Berufsbilder mit sich. Anscheinend können dabei weder Arbeitsmarkt noch Bildungssystem mithalten. Wie sehen die Jobs von morgen aus? Was braucht die Branche? Wo mangelt es? Und was kann man dagegen unternehmen? Über diese und andere Fragen wird Christian Huemer, Vizestudiendekan für Wirtschaftsinformatik an der TU Wien, mit weiteren Experten bei der APA E-Business-Community am 21. August 2014 im Haus der Musik diskutieren. Der Professor und wissenschaftliche Leiter der beiden Forschungsstudios für Inter-Organisational Systems (IOS) und Smart Agent Technologies (SAT) der Research Studios Austria Forschungsgesellschaft sieht in der aktuellen Situation am IT-Arbeitsmarkt dabei weniger die Problematik im Bildungssystem: ,,Ich denke nicht, dass es an der Qualifikation der TU-AbsolventInnen für den Job von - heute und - morgen mangelt, sondern eher, dass es uns österreichweit an AbsolventInnen mangelt." Die Ausbildung an der TU Wien erstreckt sich von einer soliden Grundlagenausbildung in den Bachelorstudien bis hin zur wissenschaftlichen Spezialisierung in den Masterund Doktoratsprogrammen, die sich an aktuellen Forschungsfragen der IT orientieren. Um die Zahl der AbsolventInnen zu erhöhen, ist Christian Huemer überzeugt, müssten die besten Köpfe für ein Informatikstudium gewonnen werden. Das heißt, u.a. das Image von TechnikerInnen als ,,Nerds" zu widerlegen oder mehr von der anderen Hälfte der jungen Bevölkerung - nämlich der weiblichen - für ein Studium an der TU Wien zu begeistern.
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