Studentin vertrat JKU im EU-Parlament

Sophia Marinov im EU-Parlament; Credit: privat
Sophia Marinov im EU-Parlament; Credit: privat
Sophia Marinov war im Mai JKU Vertreterin bei der Europäischen Studierendenversammlung 2025 (ESA25).

Mehr als 230 Studierende aus verschiedenen europäischen Universitätsallianzen kamen im EU Parlament in Straßburg zusammen, um gemeinsam politische Empfehlungen zu erarbeiten. Im Fokus standen Themen, die die Zukunft der Europäischen Union mitgestalten sollen.

Unter den Delegierten war auch Sophia Marinov , die Management in Chemical Technologies studiert und als Vertreterin der EC2U-Allianz und der teilnahm. Sie beteiligte sich an Panel 4 mit dem Titel ,,Innovation für alle: Wie kann die EU Innovation und Wettbewerbsfähigkeit in Einklang bringen, um ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu fördern?". Hier diskutierte sie mit anderen Teilnehmer*innen über Fragen zur wirtschaftlichen und technologischen Zukunft Europas.

Dabei ging es vor allem um die Überwindung regionaler Innovationslücken innerhalb der EU, aber auch um Energiepolitik, der Zugang zu Forschungsinfrastrukturen sowie die Förderung von Start-ups und KMUs durch vereinfachte Finanzierungsmöglichkeiten. Auch wurde debattiert, wie die Politik die Zusammenarbeit zwischen öffentlichem und privatem Sektor verbessern kann, um ein resilientes, digitales und nachhaltiges Innovationsökosystem zu schaffen.

In diesem Umfeld entstand ein reger Austausch zwischen den Delegierten aus allen Panels. Für Marinov war die Teilnahme daher mehr als ein akademischer Austausch: ,,Ich kehre mit einem tieferen Verständnis für die politischen Mechanismen der EU und einem neuen Bewusstsein für meine eigene Rolle in der Gesellschaft zurück." Die Begegnung mit jungen, engagierten Menschen aus ganz Europa habe ihren Blick geschärft, ihr diplomatisches Denken gefestigt und ihre Erwartungen an Führung und Zusammenarbeit neu definiert. ,,Meine Generation wartet nicht auf Verantwortung - sie übernimmt sie bereits", ist die engagierte Studentin überzeugt.