Neue Sammelbände zum Forschungsschwerpunkt Südosteuropa - unter anderem mit Beiträgen von Erdwissenschafter Bernhard Hubmann, den Historikern Harald Heppner und Dorin-Joan Rus sowie Politikwissenschafter Florian Bieber (v.l.) Foto: Uni Graz/Schweiger
Für etwa 1700 Studierende aus Ländern des südöstlichen Europas ist die Karl-Franzens-Universität Graz die beliebteste Bildungseinrichtung. Projekte und Studien mit Hochschulen in Südosteuropa haben ebenso an der Uni Graz eine lange Tradition. Aktuelle Forschungen zum gesamtuniversitären Schwerpunkt sind in drei druckfrischen Büchern dokumentiert, die am 1. Dezember 2015 an der Universität vorgestellt wurden. Historiker Harald Heppner und Politikwissenschafter Florian Bieber, Experten für die Region Südosteuropa, gaben erste Einblicke in die kürzlich erschienen Bände. Die Erschließung der Karpaten, herausgegeben von Harald Heppner - ,,Während das Schrifttum über die Erschließung der Alpen ganze Bibliotheken füllt, trifft dies für den Karpatenraum, der flächenmäßig gleichfalls erhebliche Dimensionen abdeckt, nicht zu", begründete Heppner. Der neue Sammelband schließt diese Lücke und wirft einen Blick auf das gesamte Terrain zwischen der Slowakei, Polen, Rumänien und der Südwestukraine. AutorInnen aus der Slowakei, Deutschland und Österreich beleuchten zum einen die Forschung in Geographie, Geologie und Botanik, zum anderen die Entwicklung des Alpinismus und des Tourismus vom 18. Jahrhundert bis zu Gegenwart.
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