Lettlands Tragödie

Der Holocaust in Lettland ab 1941 und die Folgen bis heute sind Gegenstand einer
Der Holocaust in Lettland ab 1941 und die Folgen bis heute sind Gegenstand einer Ausstellung im RESOWI-Zentrum. <a class="lightbox" rel="lightbox[news]" title="" href=" Stefan Karner eröffnete die Ausstellung und begrüßte zahlreiche Prominenz. Fotos: Uni Graz/Eklaude <a class="lightbox" rel="lightbox[news]" title="" href=" Peter Scherrer dankte den OrganisatorInnen sowie den VertreterInnen der lettischen Botschaft, die durch ihr Kommen die Bedeutung der Ausstellung hervorhoben.
Am Institut für Wirtschafts-, Sozialund Unternehmensgeschichte ist bis zum 10. Juli die Schau ,,Die Tragödie Lettlands 1941" zu sehen. Sie zeigt den Holocaust im baltischen Staat nach dem Einmarsch Hitlers im Juli 1941. Bereits seit 1940 war Lettland aufgrund des Hitler-Stalin-Paktes von der Sowjetunion okkupiert. Der Wechsel der Besatzung brachte den Menschen enormes Leid, besonders die jüdische Bevölkerung wurde verfolgt und vernichtet. Später deportierte man Jüdinnen und Juden aus ganz Europa in die baltischen Länder, um sie dort in den deutschen Konzentrationslagern zu ermorden. Die Aufarbeitung der Geschichte begann erst mit der Eigenständigkeit Lettlands in den 1990er-Jahren. Der Umgang mit der großen russischen Minderheit und der eigenen Kollaboration mit den NS-Besatzern sind dabei eine Herausforderung.
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