
Er ist einer der drei Preisträger*innen in dieser Kategorie des erstmals vergebenen JKU Kepler Awards für Wissenschaftsvermittlung.
Was motiviert Sie an Ihrer wissenschaftlichen Vermittlungsarbeit? Warum ist diese Arbeit so wichtig?
Für mich persönlich und sicher auch für das ganze Team von "The Sound of Entanglement" hat die sogenannte "Third Mission" der Universitäten einen hohen Stellenwert. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass wir neben Forschung und Lehre auch versuchen müssen, den Geist der Wissenschaft in die Gesellschaft zu transportieren.
Wie reagieren die Menschen, die durch Sie neue Einblicke gewinnen?
Egal, ob es Vorlesungen für Student*innen im Hörsaal sind oder Workshops für Schüler*innen zum Beispiel an der Akademie Traunkirchen oder unser Quantenmusik-Projekt für die öffentlichkeit: Ich erfahre da immer viel Neugier und ehrliches Interesse. Das ist unglaublich motivierend und sinnstiftend.
Wie werden Sie von der JKU unterstützt?
Die JKU ist eine großartige Arbeitgeberin, was Möglichkeiten für Outreach-Projekte betrifft. Am wichtigsten dabei ist die Tatsache, dass man als Mitarbeiter spürt, dass es nicht nur toleriert, sondern in der Tat gerne gesehen wird, dass man einen Teil seiner Arbeitszeit für solche Projekte aufwendet. Dass unser Rektorat heuer sogar einen eigenen Preis für Wissenschaftsvermittlung ins Leben gerufen hat, ist nicht nur ein Zeichen nach außen, sondern auch ein ganz starkes Signal nach innen.
Was wünschen Sie sich im Hinblick auf Wissenschaft von der Zukunft?
Ich halte Bildung für eine absolut entscheidende Komponente für eine aufgeklärte und freie Gesellschaft. "Wer nichts weiß, muss alles glauben", ist da ein sehr passender und bekannter Spruch. Ich wünsche mir daher, dass Wissenschaft und vor allem auch die der Wissenschaft zugrundeliegenden Prinzipien - wie der ehrliche Diskurs, in dem nicht Autoritäten, sondern Fakten entscheidend sind - noch mehr Stellenwert in unserer Gesellschaft bekommen.

