
© Bernhard Fickl Mehr Unordnung bringt Vorteile: -Hoch-Entropie-Materialien- wird Bernhard C. Bayer herstellen, und zwar als dünne 2D-Schichten. Dafür bekommt er nun einen ERC Consolidator Grant. In der Materialwissenschaft muss es nicht immer ganz sauber und kontrolliert zugehen: In sogenannten -Hoch-Entropie-Materialien- verwendet man mehrere unterschiedliche Atomsorten, die sich durchmischen und ohne festgelegtes Muster recht zufällig anordnen. Genau durch diese Zufälligkeit kann man ganz bestimmte erwünschte Materialeigenschaften erzielen. Bernhard Bayer möchte diese Erkenntnisse nun mit seinem Team an der TU Wien auf die Wissenschaft der 2D-Materialien Übertragen - also auf ultradünne Schichten anwenden, die nur aus einer oder aus wenigen atomaren Lagen bestehen. Diese Kombination von Hoch-Entropie-Materialien und 2D-Materialien gab es bisher noch nicht, für Elektronik oder neuartige Katalysatoren eröffnet die Technik interessante neue Möglichkeiten. Um diese Idee umzusetzen wurde Bernhard Bayer nun mit einem ERC Consolidator Grant ausgezeichnet, dotiert mit 2 Millionen Euro - einer der höchstdotierten und prestigeträchtigsten Förderungen der europäischen Forschungslandschaft.
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