Die Energiewende kann kommen: TU Wien erarbeitete Lösungsansätze bei Alpbacher Technologiegesprächen

Doris Bures und Sabine Seidler beim Modell des Weltmeisterhauses LISI     Arbeit
Doris Bures und Sabine Seidler beim Modell des Weltmeisterhauses LISI Arbeitskreis: "Smart Energy: Herausforderungen an eine interdisziplinäre Energiewende" URBEM-DissertantInnen in Alpbach
Die Technische Universität (TU) Wien war bei den Technologiegesprächen des Europäischen Forums Alpbach mit einem interdisziplinären Arbeitskreis zum Thema Energiewende vertreten, stellte erfolgreiche Projekte (Weltmeisterhaus LISI, Doktoratskolleg URBEM) vor und brachte ihre ExpertInnen für die Zukunftsthemen Industrie 4.0 und Complexity Science in Position. Unter dem Titel ,,Smart Energy: Herausforderungen an eine interdisziplinäre Energiewende" gestaltete die TU Wien erstmals einen eigenen Arbeitskreis. "Das Thema Energiewende ist für die TU Wien von großer Bedeutung, denn es ist ein Thema, das in jeder Fakultät auf unterschiedlichste Weise behandelt wird", merkte Rektorin Sabine Seidler in ihrer Eröffnungsansprache an. Unter der Leitung von Günther Brauner (TU Wien) diskutierten Stefan Bofinger (Fraunhofer - Institut IWES), Marc H. Hall (Wiener Stadtwerke), Theresia Vogel (Klima- u. Energiefonds), Martin Graf (e-control) und Herbert Greisberger (Energieund Umweltagentur NÖ) das interdisziplinäre Themenfeld aus unterschiedlichen Perspektiven. Eingebracht wurden systemtechnische Sichtweisen, der Blickwinkel aus Simulation und Technologie sowie die wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen der anstehenden Energiekrise. Die Energiewende geht uns alle an - Fakt ist: Die Wertschöpfungskette der Energieunternehmen hat sich verändert; Kraftwerke sind nicht mehr wirtschaftlich. Wir stehen an einem Punkt, an dem viele Investitionen in neue Technologien, in den Ausbau der Netzinfrastruktur und in die Entwicklung von adäquaten Energiespeichern erforderlich sind.
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