Aus der Vergangenheit lernen

Der österreichische Zeitgeschichtetag wurde gestern von Bundespräsident Heinz Fi
Der österreichische Zeitgeschichtetag wurde gestern von Bundespräsident Heinz Fischer, Rektorin Christa Neuper und Zeithistoriker Helmut Konrad eröffnet. Foto: Uni Graz/Tzivanopoulos. <a class="lightbox" rel="lightbox[news]" title="Zuvor wurde das "Denkmal für ein zerstörtes Denkmal" der russischen Künstlerin Anna Jermolaewa (l.) eröffnet. Mit dabei auch Elisabeth Fiedler, Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark am Universalmuseum Joanneum, sowie Konrad. Foto:" href=" Zuvor wurde das "Denkmal für ein zerstörtes Denkmal" der russischen Künstlerin Anna Jermolaewa (l.) eröffnet. Mit dabei auch Elisabeth Fiedler, Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark am Universalmuseum Joanneum, sowie Konrad. Foto: Uni Graz/Kastrun. <a class="lightbox" rel="lightbox[news]" title="Eine ,,Malschaukel" (an.thon), durch die BesucherInnen mittels Pinselstrichen eine feste Grenze verwischen können, verdeutlicht, dass Geschichte sich durch aktive Beteiligung verändert. Foto: Uni Graz/Kastrun. " href=" Eine ,,Malschaukel" (an.thon), durch die BesucherInnen mittels Pinselstrichen eine feste Grenze verwischen können, verdeutlicht, dass Geschichte sich durch aktive Beteiligung verändert. Foto: Uni Graz/Kastrun. Für weitere Bilder: Klicken Sie mit dem Pfeil nach rechts. <a class="lightbox" rel="lightbox[news]" title="Bundespräsident Fischer zeigte sich in seiner Eröffnungsrede optimistisch, dass aus vergangenen Fehlern gelernt werden kann. Foto: Uni Graz/Kastrun. " href=" Bundespräsident Fischer zeigte sich in seiner Eröffnungsrede optimistisch, dass aus vergangenen Fehlern gelernt werden kann. Foto: Uni Graz/Kastrun. <a class="lightbox" rel="lightbox[news]" title="Rektorin Christa Neuper unterstrich die bedeutsame Rolle der Wissenschaft hinsichtlich einer zeitgeschichtlichen Reflexion. Foto: Uni Graz/Kastrun" href=" Rektorin Christa Neuper unterstrich die bedeutsame Rolle der Wissenschaft hinsichtlich einer zeitgeschichtlichen Reflexion. Foto: Uni Graz/Kastrun <a class="lightbox" rel="lightbox[news]" title="Helmut Konrad bedankte sich in seinen Eröffnungsworten beim gesamten Organisationsteam, bei dem auch NachwuchswissenschafterInnen und student helpers maßgeblich mitwirken. Foto: Uni Graz/Kastrun. " href=" Helmut Konrad bedankte sich in seinen Eröffnungsworten beim gesamten Organisationsteam, bei dem auch NachwuchswissenschafterInnen und student helpers maßgeblich mitwirken. Foto: Uni Graz/Kastrun. <a class="lightbox" rel="lightbox[news]" title="Ein auf Wrackteile eines abgestürzten Alliierten-Flugzeugs anspielendes Kunstwerk von Josef Schützenhöfer macht bewusst, dass Grenzen zwischen ,,TäterInnen" und ,,BefreierInnen" fließend sein können. Foto: Uni Graz/Kastrun. " href=" Ein auf Wrackteile eines abgestürzten Alliierten-Flugzeugs anspielendes Kunstwerk von Josef Schützenhöfer macht bewusst, dass Grenzen zwischen ,,TäterInnen" und ,,BefreierInnen" fließend sein können. Foto: Uni Graz/Kastrun. <a class="lightbox" rel="lightbox[news]" title="Thomas Kilppers Installation "get rid of ’em" zeigt 33 Portraits von RepräsentantInnen öffentlicher Macht. Foto: Uni Graz/Kastrun. " href=" Thomas Kilppers Installation "get rid of ’em" zeigt 33 Portraits von RepräsentantInnen öffentlicher Macht. Foto: Uni Graz/Kastrun.
Rund 500 ZeithistorikerInnen aus Europa, den USA und Japan sind derzeit in Graz versammelt: Der österreichische Zeitgeschichtetag - erstmals seit 1999 findet er wieder in der steirischen Landeshauptstadt statt - wurde gestern feierlich von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer eröffnet. Der in Kürze aus einem Amt scheidende Präsident zeigte sich bei seiner Eröffnungsrede bezüglich des Hauptanliegens der Veranstaltung - aus der Vergangenheit zu lernen - optimistisch: Niemand werde absichtlich frühere Fehler widerholen, so Fischer. Rektorin Christa Neuper betonte in ihren Eröffnungsworten für die Tagung, die unter dem Motto "Konstruktive Unruhe" mehr als 170 Vorträge vereint, die tragende Rolle, die die Wissenschaft in der Reflexion und Einordnung historischer Ereignisse spielt. Univ. Dr.h.c. Helmut Konrad, renommierter Zeithistoriker der Uni Graz und Leiter des Organisationsteams, bedankte sich besonders herzlich bei den "youngsters", also NachwuchswissenschafterInnen sowie student helpers, die mit viel Einsatz und Herzblut für einen reibungslosen Ablauf des Großevents sorgen. Neben den vier wissenschaftlichen "Streams", die unterschiedlichen Themen gewidmet sind, gibt es auch für Nicht-ForscherInnen viel zu sehen und zu begreifen: In einem Open Space in der Aula, in dem künstlerische Arbeiten, Filmvorführungen, Theater-Performances, Diskussionen und Ausstellungen zur Auseinandersetzung mit Zeitgeschichte anregen, sowie rund am Campus, auf dem einige bemerkenswerte Installationen zu sehen sind.
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