Fotonachweis: Neumayr/Leo
Die deutsche Kunsthistorikerin Dr. Annika Wienert wurde am Montag, den 19. September für ihre Dissertation mit dem Marko Feingold Preis 2016 ausgezeichnet. Sie setzte sich in ihrer Arbeit mit der Architektur der polnischen Vernichtungslager Belzec, Sobibór und Treblinka auseinander. Im Rahmen der sogenannten Aktion Reinhard wurden zwischen dem Frühjahr 1942 und Herbst 1943 mindestens 1,7 Millionen Jüdinnen und Juden mit Motorenabgasen in Gaskammern ermordet. Die Lagerarchitektur wurde so gestaltet, dass sie eine massenhafte Tötung von Menschen ermöglichte. Wienert rekonstruierte die bauliche Gestalt und Entwicklung dieser Lager. 'Das Bemerkenswerte ist, dass sich die Lager ständig weiterentwickelt und verändert haben', betont Wienert. Sie verfasste Ihre Dissertation am Kunstgeschichtlichen Institut der Ruhr-Universität Bochum.
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