Anna Obereder mit Preis für Föderalismus- und Regionalforschung 2023 ausgezeichnet

Links: Institutsdirektor und   Peter Bußjäger,  in Anna Obereder, Erster Landtag
Links: Institutsdirektor und Peter Bußjäger, in Anna Obereder, Erster Landtagspräsident Ernst Woller; Credit: PID/Markus Wache
Links: Institutsdirektor und Peter Bußjäger, in Anna Obereder, Erster Landtagspräsident Ernst Woller; Credit: PID/Markus Wache - Dr.in Anna Obereder erhielt den Preis für ihre Arbeit ,,Feuerbestattung und der Umgang mit Leichenasche in Österreich". Die hochkarätig besetzte Jury zeichnete heuer die am Institut für Staatsrecht und Politische Wissenschaften der JKU erarbeitete Dissertation von Anna Obereder aus. Besonders hervorgehoben wurde von der Jury der rechtsvergleichende Ansatz, der sich nicht damit begnügt, die unterschiedlichen landesgesetzlichen Ausformungen isoliert voneinander abzuhandeln, sondern unter Berücksichtigung unterschiedlicher Lösungsstrategien und Regelungsmodelle gemeinsame Strukturfragen in den Mittelpunkt rückt. Zudem handle es sich beim Bestattungsrecht um ein Themengebiet, das ungeachtet der zunehmend steigenden praktischen Relevanz rechtsdogmatisch kaum erschlossen sei. Die ausgezeichnete Arbeit ist zwischenzeitlich im Verlag Österreich erschienen. Der Preis wird seit dem Jahr 2016 von den Landtagspräsidentinnen und -präsidenten Österreichs und Südtirols sowie dem Institut für Föderalismus jährlich ausgeschrieben. Er wird für herausragende Masterund Diplomarbeiten sowie Dissertationen und für geplante oder in Arbeit befindliche Projekte aus Forschung und Verwaltungspraxis verliehen.
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