Vergessen

Lou Andreas-Salomé (1861-1937) war Psychoanalytikerin und Schriftstellerin. Ihre
Lou Andreas-Salomé (1861-1937) war Psychoanalytikerin und Schriftstellerin. Ihren Roman ,,Das Haus’ gab Brigitte Spreitzer mit einem detailreichen Kommentar neu heraus. Foto: Atelier Elvira - www.elle.com/it/magazine/storie-di-donne/a29262677/lou-von-salome-film/, gemeinfrei, commons.wikimedia.org/w/index.php’curid=84511314
Lou Andreas-Salomé (1861-1937) war Psychoanalytikerin und Schriftstellerin. Ihren Roman ,,Das Haus' gab Brigitte Spreitzer mit einem detailreichen Kommentar neu heraus. Foto: Atelier Elvira - www.elle.com/it/magazine/storie-di-donne/a29262677/lou-von-salome-film/, gemeinfrei, commons.wikimedia.org/w/index.php'curid=84511314 - ,,Ein heißer Spaß" war das Schreiben für Lou Andreas-Salomé (1861-1937). Die Schriftstellerin, Psychoanalytikerin und Kosmopolitin aus einer russisch-deutschen Familie wurde bekannt durch ihr literarisches Schaffen und verkehrte in Zürich, Rom, Berlin und Wien in Zirkeln von Intellektuellen und KünstlerInnen, unter anderem mit Nietzsche, Wedekind, Hauptmann und Rilke. Mit über zehn Auflagen wurde ihr 1895 erschienener Roman ,,Ruth" zu ihrem persönlichen Bestseller. Die nationalsozialistische Herrschaft und der zweite Weltkrieg sorgten jedoch dafür, dass sie und ihre Werke in Vergessenheit gerieten - ein Schicksal, das sie mit vielen Autorinnen ihrer Zeit teilte. Dass einige von ihnen wiederentdeckt wurden und uns neue, faszinierende Einblicke in alte Zeiten eröffnen, ist engagierten LiteraturwissenschafterInnen wie Brigitte Spreitzer von der Universität Graz zu danken.
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