Kooperationsstudie zum Zellnetzwerk der Knochen in renommierter Zeitschrift "Proceedings of the National Academy of Science of the USA" veröffentlicht

Knochen haben die außergewöhnliche Eigenschaft sich an äußere mechanische Einflüsse anzupassen und gezielt dort neues Material aufzubauen, wo es am dringendsten benötigt wird. Bereiche, die nur schwachen mechanischen Belastungen ausgesetzt sind, werden hingegen abgebaut. In einer kürzlich veröffentlichten Studie eines internationalen Forscherteams bestehend aus Mitarbeitern des Max-Planck-Instituts für Kolloidund Grenzflächenforschung (Deutschland), der McGill Universität (Kanada) und der Universität Salzburg (Österreich) wurden nun klare Hinweise darauf gefunden, dass ein Zellnetzwerk (Osteozytennetzwerk), das unseren Knochen innerhalb feiner Kanäle durchzieht, dabei eine entscheidende Rolle spielt. Simulierter Knochenaufbau Dieses Kanalnetzwerk ist so dicht, dass sich in dem Volumen eines Kubikzentimeters - d.h. grob die Größe eines Spielwürfels - rund 270 km an Kanälen befinden würde. In diesen Kanälen werden bei jedem Schritt Flüssigkeitsströme erzeugt, welche die Zellen wahrnehmen können. In der Studie wurden Unterschenkelknochen von Mäusen einer kontrollierten Belastung ausgesetzt und somit Knochenaufbau stimuliert. Mittels konfokaler Laser-Mikroskopie wurde die drei-dimensionale Netzwerkstruktur abgebildet.
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