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Geowissenschaften
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Geowissenschaften - 12.07.2023

Besorgniserregende Befunde für weltweite Mikroplastik-Belastung von Stillgewässern Dass Meere durch Kunststoffabfälle verschmutzt werden, ist mittlerweile traurige Tatsache und wissenschaftlich gut belegt. Globale Angaben zur Mikroplastik-Belastung von Süßgewässern fehlten bisher allerdings. Ein internationales Forschungsteam unter Mitwirkung von Katrin Attermeyer, Limnologin am WasserCluster Lunz und an der Universität Wien, hat nun erstmals Daten im großen Ausmaß dazu gesammelt.
Umwelt - Geowissenschaften - 05.06.2023

Das Mykoplankton spielt eine aktive Rolle beim Abbau organischer Stoffe und im Nährstoffkreislauf Pilze spielen eine wichtige und bisher vernachlässigte Rolle im komplexen Geflecht der marinen Ökosysteme, wie eine Studie von Eva Breyer und Federico Baltar von der Universität Wien zeigt. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Zeitschrift Trends in Ecology & Evolution veröffentlicht .
Geowissenschaften - Physik - 21.04.2023

Geolog*innen liefern wichtigen Puzzlestein zur Frage, wie sich das Mineral Dolomit bildet Eine internationale Forschungsgruppe um den Geologen Patrick Meister von der Universität Wien konnte im Schlamm des Neusiedler Sees erstmals Nanostrukturen des Minerals Dolomit nachweisen. Damit könnte die Wissenschaft der Lösung des "Dolomit-Problems" - also der Frage, wie sich Dolomit aus Sedimenten an der Erdoberfläche bildet - einen entscheidenden Schritt nähergekommen sein.
Umwelt - Geowissenschaften - 17.04.2023

Die Atmosphäre erwärmte sich in den letzten zwanzig Jahren viermal so stark wie in den Jahrzehnten davor Forscher:innen der Universität Graz belegen im Rahmen einer internationalen Studie, dass die weltweite Menge an Wärmeenergie in der Atmosphäre seit Beginn des 21. Jahrhunderts etwa viermal so stark zugenommen hat wie zwischen 1960 und 2000.
Umwelt - Geowissenschaften - 29.03.2023

Eine korrekte Darstellung von Turbulenz in der Atmosphäre ist für präzise Wettervorhersagen und Klimaprojektionen entscheidend. Die Theorie dahinter ist allerdings nicht nur sehr alt, sondern auch wenig repräsentativ, da sie sich nur auf flaches Gelände bezieht. Die Innsbrucker Meteorologin Ivana Stiperski hat nun die seit den 1950er Jahren gängige Theorie zu Turbulenz erweitert.
Umwelt - Geowissenschaften - 08.03.2023

Alpine Gewässer erwärmen sich schneller als erwartet und besonders in den Wintermonaten. Dies zeigt eine aktuelle Publikation des Innsbrucker Ökologen Georg Niedrist, in der er Langzeit-Messdaten des Hydrologischen Dienstes des Landes Tirol vom Inn und der Großache analysiert hat. Bislang ging man davon aus, dass die Erwärmung von Gebirgsflüssen aufgrund des Kaltwassereintrags durch Schnee oder Eis gedämpft wird.
Geowissenschaften - Physik - 01.03.2023

Von Susanne Filzwieser Wie aus einer anderen Welt wirken die wabenförmigen Muster, die oft in Salzwüsten unter anderem im Death Valley und in Chile vorkommen. Forschende, u.a. von der TU Graz, erklären erstmals die Entstehung der rätselhaften Muster. Rund um den Globus bilden sich in Salzwüsten wabenförmige Muster, etwa im Badwater Basin des Death Valley i n Kalifornien oder im Salar de Uyuni in Chile.
Umwelt - Geowissenschaften - 02.02.2023
Wasserkrisen durch Klimawandel: gefährlicher als bisher gedacht
Dass der Klimawandel in den Wasserkreislauf des Planeten eingreift, ist bekannt. Neue Analysen zeigen: Das Abflussverhalten reagiert vielerorts empfindlicher als bisher angenommen. Der Klimawandel verändert die globale Luftzirkulation, dadurch ändern sich in großen Teilen der Erde auch Niederschlag und Verdunstung.
Geowissenschaften - Geschichte & Archeologie - 12.01.2023

Ein Geologen-Team der Universität Innsbruck untersuchte die Sedimente der Kärntner Seen auf Spuren vergangener Erdbeben. Die Ergebnisse zeigen, dass das Erdbeben von 1348 die stärksten Erschütterungen im Kärntner Raum seit dem Ende der letzten Kaltzeit verursachte. Erdbeben mit potenziellen Gebäudeschäden sind dort selten, können jedoch zeitlich gehäuft auftreten.
Geowissenschaften - Umwelt - 06.12.2022

Wiener Meteorolog*innen: Luftmassentransport bei El Niño-Phänomen erklärt Wetterkapriolen von Amerika über Australien bis zum Mittelmeerraum Das El-Niño-Phänomen beeinflusst das Wetter in weit entfernten Gegenden, bis hin nach Australien, Indien oder dem Mittelmeer, doch wie diese so genannten Telekonnektionen genau funktionieren, war bisher noch nicht geklärt.
Biowissenschaften - Geowissenschaften - 28.11.2022

In der Tiefsee wird weniger organischer Kohlenstoff verbraucht als angenommen Ein internationales Team um Gerhard J. Herndl von der Universität Wien hat herausgefunden, dass in der Tiefsee weniger organischer Kohlenstoff verbraucht wird als bisher angenommen. Denn die Tiefsee-Mikroorganismen am Meeresboden bzw. unter 1.
Umwelt - Geowissenschaften - 10.06.2022

Globale Klimamodelle weisen auf harte Bedingungen für Lebensformen vor 700 Millionen Jahren hin Waren die Ozeane der Erde im Cryogenium - vor rund 700 Millionen Jahren - vollständig mit Eis bedeckt oder zog sich ein eisfreier Wassergürtel um den Äquator, in dem Schwämme und andere Lebensformen Überleben konnten? Ein Forschungsteam der Universität Wien und des Karlsruher Instituts für Technologie konnte nun in globalen Klimamodellen zeigen, dass ein Wassergürtel eher unwahrscheinlich ist.
Geowissenschaften - 16.05.2022

Eisenformationen als neues geochemisches Archiv und Spiegel für die Entwicklung der frühen Erde In einer im veröffentlichten Studie konnten Andrea Mundl-Petermeier und Sebastian Viehmann vom Department für Lithosphärenforschung der Universität Wien nachweisen, dass mithilfe eines neuen geochemischen Archivs - das 182 Wolfram-Isotop in gebänderten Eisenformationen - gleichzeitig sowohl die Entwicklung des Erdmantels als auch der Kontinente in der Erdfrühzeit nachvollzogen werden kann.
Umwelt - Geowissenschaften - 18.02.2022

Insbesondere "umweltfreundlicher" Sonnenschutz gefährlich für die Symbionten von Foraminiferen - Einzeller leisten wesentlichen Beitrag zum globalen marinen Kohlenstoffund Stickstoffkreislauf Foraminiferen - einzellige Organismen, die Überwiegend im Meer leben - werden durch Sonnenschutzmittel im Meerwasser geschädigt.
Umwelt - Geowissenschaften - 03.02.2022

Eine verstärkte Erwärmung der Gebirge in Verbindung mit einer schwächeren Veränderung der Niederschlagsmengen im Vergleich zu Tieflandregionen könnte die Schneeund Eisspeicher in den Bergen schneller erschöpfen als bisher angenommen. Zu diesem Ergebnis kommen neue Forschungen einer Arbeitsgruppe der Mountain Research Initiative (MRI) mit Sitz in der Schweiz.
Umwelt - Geowissenschaften - 06.10.2021

Menschen beeinflussten das Klima auch schon vor der industriellen Revolution: Ankunft der Maori in Neuseeland führte zu Waldbränden Eine gemeinsam an der Universität Wien und am Norwegischen Institut für Luftforschung (NILU) entwickelte neue Technik der Computermodellierung erlaubt es, den atmosphärischen Transport von historischen Emissionen in Eisbohrkernen rückwärts zu rechnen und damit die Quellen von im Eis gefundenen Verunreinigungen zu bestimmen.
Umwelt - Geowissenschaften - 24.06.2021

ForscherInnen entwickeln neue Methode, um Verschmutzung am Strand zu untersuchen Sommer, Sonne, Strand - klingt perfekt! Aber das ist es nicht: Mikroplastik ist fast Überall - auch im Meer. Bis zu 30 Millionen Tonnen weltweit landen pro Jahr weltweit in den Ozeanen. Damit sind die winzigen Partikel für 92 Prozent des Plastikmülls im Meer verantwortlich.
Geowissenschaften - 18.03.2021

Die Studienergebnisse beruhen auf Untersuchungen an wiederholt auftretenden Massenbewegungen und sollen Planung, Wartung und Ausbau von Verkehrsinfrastruktur in betroffenen Gebieten begünstigen. Massenbewegungen wie Erdrutsche und Hangmuren verursachen jedes Jahr auf der ganzen Welt wirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe.
Geowissenschaften - 24.02.2021

Ein internationales Team unter Beteiligung von Wissenschaftern der Universität Wien und des Naturhistorischen Museums Wien hat Meteoriten-Staub in Bohrproben im Chicxulub-Impaktkrater in Mexiko entdeckt. Dieser Fund ist - nach der Entdeckung von meteoritischen Spuren in Gesteinen der Kreide-Paläogen-Grenze vor etwa 40 Jahren - das letzte Puzzleteil, das das Massensterben durch einen Asteroideneinschlag erklären kann.
Astronomie & Weltraum - Geowissenschaften - 03.02.2021

Analog-Untersuchungen auf der Erde liefern neue Erkenntnisse Die Beschaffenheit der Marsoberfläche ist Gegenstand von Untersuchungen, die sich vor Ort nicht immer einfach gestalten: Analog-Untersuchungen in Regionen auf der Erde, die den Bedingungen auf dem Mars nahekommen, lassen aber neue Schlüsse zu.




