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Technische Universität Wien
Ergebnisse 21 - 40 von 618.
Physik - 19.08.2025

Wie kann man in einem Mikroskop ein möglichst gutes Bild erzeugen, ohne das Objekt zu zerstören? Ein neuer Trick ermöglicht schonende Abbildung mit maximaler Bildqualität. Man kennt das Problem von ganz gewöhnlichen Fotos: Wer ein detailreiches Bild haben möchte, braucht viel Licht. In der Mikroskopie hat man aber oft das Problem, dass zu viel Licht schädlich für die Probe ist - etwa, wenn man empfindliche biologische Strukturen abbilden möchte, oder wenn man Quantenteilchen untersucht.
Umwelt - Geowissenschaften - 14.08.2025

Der Bericht "State of the Climate" wurde soeben veröffentlicht. In dieser Bewertung des globalen Klimasystems haben Forscher der CLIMERS-Gruppe an der TU Wien Artikel zur Bodenfeuchte und zur optischen Tiefe der Vegetation (VOD) veröffentlicht und tragen damit zu einem differenzierten Bild der Folgen des Klimawandels bei.
Elektrotechnik - Umwelt - 11.08.2025

Forschende der TU Wien entwickeln thermochemische Speicher, mit denen sich Energie über sehr lange Zeiträume nahezu verlustfrei speichern lässt. Energie lässt sich in verschiedenen Formen speichern: elektrisch, thermisch oder auch thermochemisch. Je nachdem welche Speicherform verwendet wird, lässt sich Energie unterschiedlich lang speichern beziehungsweise in unterschiedlicher Form wieder entnehmen.
Physik - 07.08.2025

Ein erstaunlicher Weltrekord gelang an der ETH Zürich, mit Unterstützung der TU Wien: Glaspartikel offenbaren ihre Quanteneigenschaften - und das, ohne sie, wie bisher üblich, extrem abzukühlen. Wo sind die Grenzen der Quantenphysik? Das ist eine Frage, an der seit Jahrzehnten auf der ganzen Welt geforscht wird.
Umwelt - 04.08.2025

Physik - 28.07.2025

Licht-an-Licht-Streuung ist ein exotischer Prozess mit überraschend großer Bedeutung für die Teilchenphysik. An der TU Wien zeigte man: Ein bisher unterschätzter Effekt spielt dabei eine wichtige Rolle. Eigentlich können Lichtwellen einander problemlos durchdringen. Zwei Lichtstrahlen können sich gemäß den Gesetzen der Elektrodynamik am selben Ort aufhalten, ohne sich zu beeinflussen, sie überlagern sich einfach.
Umwelt - 24.07.2025

TU Wien entwickelt neue Industrie-Kennzahl: Ein Datenmodell hilft, CO2-Ausstoß, Ressourcenverbrauch und soziale Faktoren direkt in die Produktionsplanung einzubeziehen.
Astronomie & Weltraum - Geowissenschaften - 23.07.2025

Woher kommt die Exosphäre des Mondes? Eine Studie der TU-Wien an echtem Mondgestein zeigt: Die Wirkung geladener Sonnenwindteilchen auf den Mond wurde bisher massiv überschätzt. Die Oberfläche des Mondes ist ständig dem sogenannten Sonnenwind ausgesetzt - einem Strom aus elektrisch geladenen Teilchen, der von der Sonne ins All geschleudert wird.
Informatik - Innovation - 17.07.2025

Mit einer bisher unentdeckten Attacke können betrügerische Apps die Kontrolle über das Handy an sich reißen - aber die Lücke kann geschlossen werden. Was wir am Handybildschirm sehen, muss nicht immer das sein, was wir tatsächlich bedienen. Das zeigt ein Forschungsteam der TU Wien, bestehend aus Philipp Beer, Sebastian Roth, Marco Squarcina, und Martina Lindorfer: Bei Android-Handys kann eine unsichtbare App im Vordergrund aktiv sein - und genau das ist ein Sicherheitsproblem.
Mathematik - Informatik - 30.06.2025

Mathematische Garantien für neuronale Netzwerke: Ein interdisziplinäres Team der TU Wien präsentiert eine neue Methode bei der Top-Konferenz ICML Wie verlässlich ist Künstliche Intelligenz wirklich? Ein interdisziplinäres Forschungsteam der TU Wien hat eine Methode entwickelt, mit der sich exakt berechnen lässt, wie sicher ein neuronales Netzwerk in einem definierten Inputbereich arbeitet.
Physik - Materialwissenschaft - 24.06.2025

Nach Jahrzehnten der Suche könnte nun ein exotischer Materiezustand gefunden worden sein: Ein internationales Team mit Beteiligung der TU Wien präsentiert entscheidende Hinweise. Seit den 1970er-Jahren wird darüber spekuliert, ob es Materialien geben könnte, die eine ganz spezielle Form magnetischer Unordnung zeigen - die sogenannten ,,Quanten-Spin-Flüssigkeiten" (Quantum Spin Liquids, QSL).
Materialwissenschaft - Physik - 18.06.2025

Verbesserte Thermoelektrika: Wie man mit einem ,,Elektronenstau" in bestimmten Materialien elektrischen Strom erzeugen kann, zeigt ein Forschungsteam der TU Wien. Elektrischen Strom kann man problemlos in Hitze umwandeln - das macht jeder Elektroherd. Aber gibt es auch den umgekehrten Weg? Kann man auch Hitze in elektrischen Strom umwandeln - und zwar auf direktem Weg, nicht über eine Dampfturbine oder ähnliche Umwege? Schon vor über 200 Jahren beantwortete der Physiker Thomas Seebeck diese Frage mit ,,ja".
Biowissenschaften - Umwelt - 12.06.2025

Einem Forschungsteam um Stefan Pflügl ist es gelungen, den Mikroorganismus T. kivui genetisch so zu manipulieren, dass er Kohlenmonoxid verstoffwechseln kann. Genetische Veränderungen können auf natürliche Weise, durch Evolution, entstehen, oder auch mithilfe von Gentechnik initiiert werden. Das Bakterium Thermoanaerobacter kivui (T.
Physik - 10.06.2025

Quanteneffekte werden heute oft für extrem präzise Messungen verwendet. Aber wo liegt die absolute Grenze der Genauigkeit? TU Wien und internationale Partner zeigen: Es geht besser als angenommen. Wie kann man sich die merkwürdigen Eigenschaften von Quantenteilchen zunutze machen, um extrem genaue Messungen durchzuführen? Diese Frage steht im Zentrum des Forschungsbereichs der Quantenmetrologie.
Physik - 05.06.2025

An der TU Wien konnte gemessen werden, was passiert, wenn quantenphysikalische Information verlorengeht. Das klärt wichtige Verbindungen zwischen Informationstheorie und Quantenphysik. Wärme und Information - das sind zwei ganz unterschiedliche Konzepte, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben.
Innovation - 05.06.2025
Künstliche Intelligenz für Messungen mit höchstmöglicher Genauigkeit
Wie genau kann ein Messergebnis sein, wenn man nur ein unscharfes Bild eines Objekts hat? An der TU Wien wurden mit Hilfe künstlicher Intelligenz die Grenzen des Möglichen ausgelotet. Kein Bild ist unendlich scharf. Schon seit 150 Jahren weiß man: Egal wie präzise man ein Mikroskop oder eine Kamera baut, es gibt immer grundlegende Genauigkeitsgrenzen, die man prinzipiell nicht sprengen kann.
Biowissenschaften - 27.05.2025

TU Wien und die Universität Keio (Japan) haben eine neue Methode entwickelt, Blutgefäße in winzigen Organmodellen auf einem Chip zu erzeugen - rasch und reproduzierbar.
Physik - 02.05.2025

Mit einem technischen Trick wurde im Labor eine Lichtgeschwindigkeit von nur 2 m/s simuliert. Dadurch konnte man erstmals den relativistischen Terrell-Penrose-Effekt abbilden. Wenn sich ein Objekt extrem schnell bewegt, - in der Größenordnung der Lichtgeschwindigkeit - dann gelten gewisse Grundannahmen nicht mehr, die wir für selbstverständlich halten - das ist die zentrale Konsequenz von Albert Einsteins spezieller Relativitätstheorie.
Physik - Umwelt - 17.03.2025

An der TU Wien werden Methoden entwickelt, aus Biomasse wertvolle Stoffe zu gewinnen - dabei bieten Quantenkaskadenlaser hochinteressante neue Möglichkeiten. Viele Abfälle sind viel zu wertvoll, um einfach verbrannt zu werden. Wenn man sie auf genau kontrollierte Weise verwertet, kann man nicht nur Wärmeenergie gewinnen, sondern aus dem entstandenen Produktgas wertvolle Chemikalien erzeugen - von Wasserstoff über Methan bis Methanol.
Umwelt - Geowissenschaften - 12.03.2025
Nachgewiesen: So wirkt der Klimawandel auf Regen und Hochwasser
Regenund Hochwasserereignisse finden auf unterschiedlichen Zeitskalen statt - in Stunden oder Tagen. Erstmals gelang es nun, den Einfluss des Klimawandels auf beiden Skalen zu erklären. Der Klimawandel kann für mehr Niederschlag und stärkere Hochwasserereignisse sorgen. Eine neue Studie zeigt: Um die Details dieses Zusammenhangs verstehen zu können, muss man zwischen unterschiedlichen Arten von Niederschlagsund Hochwasserereignissen unterscheiden - nämlich zwischen kurzfristigen Ereignissen, die auf einer Zeitskala von Stunden stattfinden, und längerfristigen, die mehrere Tage lang dauern.







