UniMind-Jahresveranstaltung mit Innovationsforscher Markus Peschl

Markus Peschl ist  für Wissenschaftstheorie und Kognitionswissenschaft am Instit

Markus Peschl ist für Wissenschaftstheorie und Kognitionswissenschaft am Institut für Philosophie der Universität Wien (Copyright: privat).

Innovationsforscher Markus Peschl spricht bei der "uniMind"-Jahresveranstaltung am 21. November über die Arbeitswelt von morgen. In den interdisziplinären "University Meets Industry" (uniMind)-Workshops und Lectures treffen Personen aus Unternehmen, sozialen Organisationen und dem öffentlichen Bereich mit WissenschafterInnen zusammen, um praxisrelevante Themen im Bereich der Weiterbildung zu bearbeiten. Im vergangenen Jahr stand das Metathema "Veränderung" im Zentrum.

Das Projekt "University Meets Industry" (uniMind) des Postgraduate Center der Universität Wien schlägt eine Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis. Mit diesem Austausch von Wissen und Erfahrung verstärkt die Universität Wien ihr gesellschaftliches Engagement und leistet einen Beitrag zu einer positiven wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Weiterentwicklung. "Als Plattform für Lifelong Learning verstehen wir uns als Brückenbauer: Durch die Vernetzung gewinnen WissenschafterInnen neue Impulse für ihre Forschung, während PraktikerInnen die wertvolle Erfahrung machen ’Wissenschaft betrifft auch mich’", erklärt Nino Tomaschek, Leiter des Postgraduate Center der Universität Wien. Die Jahresveranstaltung bildet den Schlusspunkt des inzwischen sechsten Projektjahres. Das kommende Thema im Jahr 2018 lautet "In Bewegung".

Zukunftsorientiertes Arbeiten
In seiner Keynote mit dem Titel "Innovation und Veränderung: Warum Kognition und Raum für zukunftsorientiertes Arbeiten essentiell sind" beschreibt Markus Peschl vom Institut für Philosophie der Universität Wien, wie sich unsere Arbeitswelt im kommenden Jahrzehnt verändern wird. Er thematisiert dabei die zunehmende Automatisierung und den Einsatz künstlicher Intelligenz auf unser Arbeitsleben und stellt die Frage, welche Fähigkeiten, welches "mindset" und welche Arbeitsumgebungen notwendig sein werden, um diesen Veränderungen zukunftsorientiert und innovationsbereit zu begegnen.

Markus Peschl ist Professor für Wissenschaftstheorie und Kognitionswissenschaft am Institut für Philosophie der Universität Wien. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Innovationsforschung, Knowledge Creation, Design Thinking und Kognitionswissenschaft.

Im Anschluss steht die Präsentation der Fachpublikation "Veränderung. Der Wandel als Konstante unserer Zeit", herausgegeben von Nino Tomaschek und Dario Unterdorfer, am Programm.

uniMind-Jahresveranstaltung "Veränderung"
Zeit:
Dienstag, 21. November 2017, 18.00 bis 19.30 Uhr
Ort: Alte Kapelle, Campus der Universität Wien, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1, Eingang 2.8


 
 
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