TU Wien bekommt Stiftungsprofessur für Luftfahrtforschung

Schon bisher wurde an der TU Wien im Bereich Luftfahrt geforscht, mit einer zusätzlichen Stiftungsprofessur soll dieses Gebiet nun weiter verstärkt werden. 1,5 Millionen Euro stellt das Infrastrukturministerium in den ersten fünf Jahren zur Verfügung. ‘Wir richten an der TU Wien ein Top-Ausbildungszentrum für heimische Luftfahrtingenieurinnen und -ingenieure ein. So stärken wir unseren Standort und holen Arbeitsplätze ins Land’, sagt Infrastrukturminister Jörg Leichtfried. Eine zweite Stiftungsprofessur wird an der Universität für Bodenkultur eingerichtet, dort wird es um selbstfahrende Autos gehen.
Verstärkung eines bestehenden Forschungsbereichs
Im April 2010 haben sich - unter der Leitung von Prof. Michael Weigand - mehrere Institute der TU Wien zur ‘Arbeitsgruppe Luftfahrt’ (TU-AGLF) zusammengeschlossen, um nach außen hin gemeinsam als kompetenten Ansprechpartner für die Luftfahrtindustrie aufzutreten. Gleich drei Fakultäten der TU Wien sind an dieser Arbeitsgruppe beteiligt: Die Fakultät für Maschinenwesen und Betriebswissenschaften, die Fakultät für Chemie und die Fakultät für Informatik. Die interfakultäre Forschungsgruppe der TU Wien ist Mitglied der Austrian Aeronautics Industries und vertritt außerdem Österreich in dem International Forum for Aviation Research.
Mit der Stiftungsprofessur sollen die bestehenden Lehrund Forschungsaktivitäten der TU Wien nun enger verknüpft und ergänzt werden. Vor allem in den Masterstudiengängen soll ein stärkeres Lehrangebot im Bereich der Luftund Raumfahrttechnik aufgebaut werden. Zusätzlich soll die Stiftungsprofessur einen nationalen und internationalen Anlaufpunkt für Lehre und Forschung in der Luftfahrt bilden. Damit fungiert die Stiftungsprofessur als Bindeglied zwischen den beteiligten Instituten aller Fakultäten und der überwiegend von Zulieferern geprägten Luftfahrtindustrie Österreichs

Graphik: Wikimedia Commons, Adam001d - CC BY-SA 3.0


 
 
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