Österreichs KlimaforscherInnen tagen an der Universität Wien

Die Auswirkungen des Klimawandels zeigen sich auch an der Pasterze am Großglockn

Die Auswirkungen des Klimawandels zeigen sich auch an der Pasterze am Großglockner, die alleine 2013 rund 100 Meter Länge verlor (Copyright: Bernd Thaller/flickr.com/

Interdisziplinärer Austausch zwischen Grundlagenund angewandter Forschung sowie Politik und Gesellschaft

Bereits zum 18. Mal trifft sich das wissenschaftliche "Who is Who" der österreichischen Klimaforschung im Rahmen des alljährlichen Klimatages; diesmal von Montag, 22. bis Mittwoch, 24. Mai 2017 an der Universität Wien. Im Fokus steht die Vernetzung der ForscherInnen mit einem "Marktplatz für Projektideen", der neue, interdisziplinäre Kooperationen in Österreich und im D-A-CH-Raum ermöglichen soll. Zum Thema "Sozial-ökologische Transformation: Wozu, wohin und durch wen?" sprechen im Rahmen der offiziellen Eröffnung am 23. Mai um 10 Uhr die renommierte Umwelttechnikerin Martina Schäfer von der TU Berlin und Politikwissenschaftler Ulrich Brand von der Universität Wien.
Der Österreichische Klimatag hat zum Ziel, einen Überblick über die aktuellen österreichischen Forschungsaktivitäten in den Bereichen Klimawandel und dessen Auswirkungen, Anpassung sowie Vermeidung zu geben. Dabei steht die Vernetzung von naturwissenschaftlichen, sozioökonomischen sowie geistesund kulturwissenschaftlichen Fachbereichen im Vordergrund. In einem offenen Dialog zwischen wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Gruppen soll es auch Angebote für die interessierte Öffentlichkeit geben.
Mehr als 100 Vorträge zu aktuellen Forschungsergebnissen rund um das drängendste Umwelt-Thema der nächsten Jahrzehnte sind Inhalt der Tagung. Die einzelnen Schwerpunkte liegen in so unterschiedlichen Bereichen wie sozio-ökologischer Wandel, Governance und Energiepolitik, aber auch dem Accounting von Treibhausgas-Emissionen oder den Kosten des Klimawandels.
Organisiert wird die Veranstaltung vom Climate Change Centre Austria in Kooperation mit dem Forschungsverbund Umwelt und der Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie der Universität Wien, der Klimaschutzkoordination der Stadt Wien und der Wien 3420 Aspern Development AG (aspern Die Seestadt Wiens), der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, der Universität für Bodenkultur Wien, der alps GmbH, weatherpark, der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, dem Umweltbundesamt und der Österreichischen Gesellschaft für Meteorologie. Gefördert und unterstützt wird der Österreichische Klimatag vom Klimaund Energiefonds im Rahmen seines Forschungsprogramms "ACRP - Austrian Climate Research Programme".

 
 
Jobs listed on