JKU-Senat zu Plänen für neue Studienplatzfinanzierung

12. Mai 2017

Der aktuelle Weiterentwicklungsprozess der JKU Linz darf durch Budget-Restriktionen vor allem auch im Bereich der Lehre nicht gebremst werden, so der Senat.

Dieser Prozess ist vielmehr zu forcieren. Der Senat wird daher in Zusammenarbeit mit dem Rektorat und den Verantwortlichen auf Ebene der Fakultäten geeignete Maßnahmen treffen, die zu einer weiteren Erhöhung der absoluten Zahl der prüfungsaktiven Studierenden führen.
Die JKU Linz ist eine sozial offene Universität und ermöglicht in hohem Maß über nicht-traditionelle Wege einen Zugang zu einer Hochschulbildung. Dies drückt sich in einer größeren sozialen Durchmischung der Studierenden der JKU aus. Die JKU bietet spezielle Bildungsmöglichkeiten für berufstätige Personen, für Personen mit Betreuungsverpflichtungen sowie für Personen mit besonderen Bedürfnissen.

JKU mit österreichweitem Angebot

Dieses ressourcenintensive Angebot ist darüber hinaus nicht bloß auf den Standort Linz beschränkt, sondern österreichweit verfügbar. Die JKU soll diese spezifischen Möglichkeiten auch zukünftig anbieten und bei Bedarf ausbauen können, weshalb ihre Finanzierung nicht über Einmalzahlungen, sondern strukturell sichergestellt werden muss.
Eine Finanzierung der Forschung der Universitäten, die im Wesentlichen an den bereits vorhandenen Forschungsressourcen anknüpft, steht einer dynamischen Entwicklung der Forschungslandschaft entgegen. Sie ist daher abzulehnen.
Anzustreben ist eine Finanzierung, die neben den sogenannten Traditionsuniversitäten auch vergleichsweise jungen Universitäten wie der JKU Linz hinreichende Möglichkeiten bietet, Forschungsschwerpunkte und -infrastrukturen weiter ausund aufzubauen. Nur dadurch werden die jungen Universitäten in der Lage sein, gesteigerte Drittmittel zu akquirieren.

Das Papier im Wortlaut:

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