30.1.: Frank Herfort: Russian Fairy Tales. Fotografische Geschichten aus Russland und dem postsowjetischen Raum

Ost-West-Passagen

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Am Dienstag, den 30. Jänner um 17 Uhr, wird im Unipark Nonntal der deutsche Fotograf Frank Herfort sprechen, der mit zwei Fotopublikationen über den postsowjetischen Raum international einige Aufmerksamkeit erfahren hat.

Unlängst etwa waren Fotos von Herfort im Zeit-Magazin abgedruckt. Über Herfort können auch auf YouTube einige Videos angesehen werden, z.B. www.youtube.com/watc­h’v=otXuo9qslVM.

Bis in die entlegensten Winkel hat der deutsche Fotograf Frank Herfort das Gebiet der ehemaligen Sowjetunion bereist, um ein besonderes Phänomen zu dokumentieren: Nach dem Zerfall des Regimes hat sich in vielen postsowjetischen Staaten ein seltsam pompöser Architekturstil entwickelt, der die Ästhetik sowjetischer Wuchtbauten mit der westlichen Formensprache des 21. Jahrhunderts verbindet. Pompöse Gebäude, skurrile Alltagsszenen: Mit Feingefühl spürt der deutsche Fotograf Frank Herfort dem nach, wie unterschiedlich mit Raum umgegangen wird - und reflektiert damit zugleich unseren Blick auf diese widersprüchliche, faszinierende Region.

Frank Herfort (geb. 1979 in Leipzig), erste fotografische Kontakte mit Olaf Martens und der Agentur punctum in Leipzig, Studium der Freien Kunst und Visuellen Kommunikation an der HfbK Hamburg, Arbeit als Freelance-Assistent für verschiedene Fotografen, Stipendium in London, Diplomarbeit und Studienaufenthalte in Moskau und St. Petersburg, Finalist vom »Hasselblad Masters« New York 2014, Fotopreis »Visual Story Telling« von Lens Culture. Frank Herfort lebt in Moskau und Berlin, er arbeitet weltweit. Imperial Pomp-Post Soviet High-Rise (Kerber Verlag 2013)

www.frankherfort.com