Wolfgang Aschauer erhält Fulbright-Botstiber-Award für Austrian-American Studies

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Wolfgang Aschauer, Assoziierter Professor an der Abteilung Soziologie und Kulturwissenschaft, erhält für einen Forschungsaufenthalt im SS 2020 an der Universität Harvard den Fulbright-Botstiber-Award für Austrian-American Studies.

Wolfgang Aschauer hat sich erfolgreich für einen Gastaufenthalt am prestigeträchtigen Weaterhead Center der Universität Harvard beworben. Er ist im SS 2020 als Visiting Scholar im Forschungscluster ,,Comparative Inequality and Inclusion" integriert, das von der bekannten Kultusoziologin Michèle Lamont geleitet wird ( inequality.wcfia.har­vard.edu/people/people-categories/cluster-affiliate )

Aufbauend auf seiner Habilitationsschrift zum gesellschaftlichen Unbehagen der BürgerInnen in der EU, das von Springer als umfangreiche Monographie publiziert wurde ( link.springer.com/bo­ok/10.1007/978-3-658-10882-3 ) befasst sich sein geplantes Forschungsprojekt ,,Living in the Shadow of Anti-Muslim Sentiment - Social Resilience among Muslims in a Transatlantic Perspective" mit der Lebensrealität von MuslimInnen in den USA und in Österreich im Zuge der Ausformung islamkritischer Diskurse.

Im Projekt interessiert ihn vorrangig, wie MuslimInnen im Schatten populistischer Ansätze von Integrationspolitik ihr Leben bestreiten und inwiefern kollektive Coping-Strategien als Formen sozialer Resilienz zu einer gelungenen oder misslungenen Akkulturation im Westen führen. Basierend auf Studien aus den USA, die im Zuge des Forschungsaufenthalts in Harvard quasi als Vergleichsfolie analysiert werden, soll in weiterer Folge Ähnlichkeiten und Unterschiede in den Lebensbedingungen einzelner muslimischer Gruppen in Österreich Gegenstand seiner weiterführenden empirischen Forschungen sein.


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