TU Graz-Forschende entdecken neues Sedimentarchiv für die historische Klimaforschung

Erst-Autor Andre Baldermann, Florian Mittermayr, Dorothee Hippler, Ronny Boch un

Erst-Autor Andre Baldermann, Florian Mittermayr, Dorothee Hippler, Ronny Boch und Martin Dietzel (v.l.n.r., alle TU Graz) liefern in einer Studie neue Daten für die Paläoklimatologie. © Lunghammer - TU Graz

Geologische Untersuchungen von niedrigtemperierten jungen Ablagerungen am Steirischen Erzberg liefern der Paläoklimatologie neue Daten zur Erdgeschichte und deren Entwicklung.

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Wie hat sich das Klima im Laufe der Erdgeschichte verändert? Welche klimatischen Prozesse haben die Erde und ihre Atmosphäre beeinflusst? Die Paläoklimatologie sucht Antworten auf solche Fragen, um Klimaveränderungen besser zu verstehen und Prognosen für zukünftige Klimaszenarien ableiten zu können. Als Grundlage dienen dabei sogenannte sedimentäre Archive: Gesteinsablagerungen, deren Bestandteile und Beschaffenheit Auskunft darüber geben, welche Temperaturen und Klimabedingungen zum Zeitpunkt ihrer Bildung herrschten. Über die Klimaentwicklung in der jungen Erdgeschichte ab der letzten Eiszeit vor 20.000 Jahren geben entsprechend junge geologische Ablagerungen Aufschluss. Im Vergleich zu weit verbreiteten Meerwasserablagerungen sind sedimentäre Archive auf dem Festland - wie zum Beispiel im Alpenraum - jedoch sehr selten.

Neue Daten für die Paläoklimaforschung

Einem internationalen Konsortium unter Leitung des Instituts für Angewandte Geowissenschaften (IAG) der TU Graz ist hier nun eine sensationelle Entdeckung geglückt. In einer Publikation für

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