Richard März erhält Titel Senator Honoris Causa der Universität Szeged

Richard März von der MedUni Wien wurde am 10. November 2018 der Titel Senator Honoris Causa der Universität Szeged verliehen.

Durch das Erasmus Programm der EU gibt es seit längerer Zeit Kontakte zur Medizinischen Fakultät der Universität Szeged. Die Wiener Studienplanreform Medizin wurde in Szeged aufmerksam verfolgt. Die Ehrung von Richard März erfolgte hauptsächlich wegen seiner intensiven Beratertätigkeit zum Thema Studienplanentwicklung sowie seiner Expertise auf anderen Gebieten der Medical Education.

Zur Person
Richard März, geboren 1947, studierte Chemie und Biochemie an der Universität Wien und in den USA. Er promovierte 1974 an der St. Louis University (USA). Thema der Dissertation: ,,Biosynthesis of Purine Nucleotides in Explants of Mouse C3HBA Mammary Adenocarcinoma." 1982 erwarb er die ,,Venia docendi" für medizinische Biochemie an der Universität Salzburg und begann im gleichen Jahr seine Tätigkeit an der medizinischen Fakultät der Universität Wien. Seit Mitte der 90er Jahre galt und gilt sein größtes Interesse der medizinischen Ausbildung - März gehörte auch jener Arbeitsgruppe an, die das neue Medizin-Curriculum entwickelte, das 2001 in Kraft trat. Von 2000 bis 2011 war er Koordinator für das erste Studienjahr und von 2005 bis 2012 Leiter der Abteilung für Wissenschaft und Internationale Beziehungen des Teaching Center sowie ECTS-Fachbereichskoordinator der MedUni Wien.

Die ,,Grazer Konferenz" wurde von ihm und Jörg-Ingolf Stein (zunächst Med. Fakultät Graz, danach MedUni Innsbruck) ins Leben gerufen. Diese Tagung hat sich im Bereich Medical Education mit dem Schwerpunkt auf Personalentwicklung zur wichtigsten Veranstaltung dieser Art für Österreich und den Osteuropäischen Raum entwickelt. Für die im August 2019 in Wien stattfindende AMEE (Association of Medical Education Europe) Jahrestagung wurde März, wie schon 2011, die Leitung des Lokalen Organisationskomitees übertragen.