Gabriele Kucsko-Stadlmayer in den Wissenschaftsrat bestellt

Gabriele Kucsko-Stadlmayer, Rechtswissenschafterin und Senatsvorsitzende der Uni

Gabriele Kucsko-Stadlmayer, Rechtswissenschafterin und Senatsvorsitzende der Universität Wien, wurde in den Wissenschaftsrat aufgenommen. (Foto: Universität Wien)

Der Ministerrat hat fünf neue Mitglieder des Wissenschaftsrats bestellt: Ab 1. Jänner 2016 wird u.a. Gabriele Kucsko-Stadlmayer, Juristin und Senatsvorsitzende der Universität Wien, neues Mitglied sein.

Der Ministerrat hat fünf neue Mitglieder des Wissenschaftsrats gewählt und die Funktionsperioden von sechs weiteren um drei Jahre verlängert. Mit Ende 2015 aus dem Gremium ausscheiden werden unter anderem Vorsitzender Jürgen Mittelstraß sowie seine beiden Stellvertreter Walter Berka und Herbert Mang.

Neue Mitglieder des Rats werden ab 1. Jänner 2016 die Rechtswissenschafterin und Senatsvorsitzende der Universität Wien, Gabriele Kucsko-Stadlmayer, der Ägyptologe und Rektor der Universität Basel, Antonio Loprieno, der Bauingenieur und Professor für Statik und Dynamik an der Ruhr-Universität Bochum, Günther Meschke sowie die Hochschulberaterin und Kanzlerin der Universität Erlangen-Nürnberg, Sybille Reichert. Am 8. Juni 2016 tritt der Pharmakologe und Experte für die Organisation und Finanzierung von Universitätskliniken, Martin Paul von der Universität Maastricht, seine Funktion an. Die Amtsperioden dauern jeweils sechs Jahre.

Zwölfköpfiges Gremium

Die bisherigen Mitglieder Rainer Blatt (Universität Innsbruck), Kerstin Mey (University of Westminster), Manfred Prisching (Universität Graz), Gerhard Riemer (ehemaliger Bildungs-Bereichsleiter der Industriellenvereinigung), Andrea Schenker-Wicki (Rektorin der Universität Basel) und Reto Weiler (Hanse-Wissenschaftskolleg) bleiben drei weitere Jahre im Amt. Komplettiert wird der zwölfköpfige Rat durch Martina Havenith-Newen (Ruhr-Universität Bochum), deren Funktionsperiode noch bis 11. April 2017 läuft.

"Auch in Zukunft fachliche Expertise"

"Mit diesen Bestellungen stellen wir frühzeitig sicher, dass die hohe fachliche Expertise des Rates auch in Zukunft gewährleistet ist, und ermöglichen allen Beteiligten eine entsprechende Vorbereitung auf die Aufgabe", so Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) in einer Aussendung.

Der Wissenschaftsrat berät sowohl den Wissenschaftsminister als auch die Universitäten sowie den Nationalrat und die Landtage in Angelegenheiten der Universitäten und allgemeinen wie speziellen Fragen der Wissenschaftspolitik und der Kunst. Das Gremium erarbeitet Analysen, Stellungnahmen und Empfehlungen, alle drei Jahre legt es dem Nationalrat einen Tätigkeitsbericht vor. (APA/red)