Energiegespräche am 19. März 2019: ,,Wasserstoff: Durchbruch nach 150 Jahren?"

Der Coradia iLint Triebwagen wird mit Wasserstoff angetrieben. Foto: © Alstom/Re

Der Coradia iLint Triebwagen wird mit Wasserstoff angetrieben. Foto: © Alstom/Rene Frampe

Wasserstoff ist ein Hoffnungsträger für eine fossilfreie Energie-Zukunft. Auf dem Weg dorthin sind aber noch viele Fragen offen.

’Das Wasser ist die Kohle der Zukunft’, schrieb Jules Vernes, weltbekannter Autor und Mitbegründer der Science-Fiction-Literatur, bereits 1870. Das war visionär, denn tatsächlich spielt Wasserstoff heute auf dem Weg in eine fossilfreie Zukunft eine Schlüsselrolle. Dieses kleinste aller Atome ist nicht nur Hoffnungsträger für die Dekarbonisierung in der Industrie, sondern auch in der Mobilität eine Option. Außerdem wird Wasserstoff auch als Lösung gesehen, um Energieüberschüsse vom Sommer in den Winter zu verschieben.

Das Potenzial von Wasserstoff ist seit langer Zeit unbestritten, dennoch sind viele Fragen offen: Wie kann Wasserstoff zukünftig nachhaltig hergestellt werden und woher kommt er? Wie verteilt man ihn, braucht man eine eigene Wasserstoffinfrastruktur? Und wo setzt man Wasserstoff am sinnvollsten ein, wenn in Zukunft die Nachfrage das Angebot übersteigen wird?

Mit Beiträgen von:

  • Werner Liemberger, Österreichische Energieagentur
    ’Thesen zur Energiezukunft mit Wasserstoff’

  • Reinhard Haas, TU Wien
    ’Wasserstoff: Achillesferse Wirtschaftlichkeit’

  • Johann Prammer, voestalpine AG
    ’Vision grüner Stahl mit Wasserstoff: Was braucht’s dazu?’
  • Moderation:

    Herbert Lechner, Österreichische Energieagentur

    Im Anschluss an die Impulsreferate findet eine Podiumsdiskussion mit Fragen aus dem Publikum statt. Zum Abschluss der Veranstaltung dürfen wir Sie zu einem kalten Buffet einladen.
    Die Teilnahme ist kostenlos!

    Wasserstoff: Durchbruch nach 150 Jahren?

    Dienstag, 19. März 2019, 18:30 Uhr
    Technisches Museum Wien - Festsaal
    Mariahilfer Straße 212, 1140 Wien