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Umwelt



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Astronomie / Weltraum - Umwelt - 24.04.2019
Rapide Zerstörung erdähnlicher Atmosphären durch junge Sterne
Rapide Zerstörung erdähnlicher Atmosphären durch junge Sterne
ForscherInnen zeigen, dass junge Sterne erdähnliche Stickstoff-dominierte Atmosphären rapide zerstören können Der Entdeckung tausender Planten, welche um entfernte Sterne kreisen, folgte eine der fundamentalen Fragen der heutigen Wissenschaft: Kann sich Leben auf diesen entwickeln? Eine zentrale Bedingung dafür ist die Fähigkeit der Planeten eine Atmosphäre zu bilden und über ihre Lebenszeit zu erhalten.

Umwelt - Biowissenschaften - 23.04.2019
Weniger Treibhausgase mit
Weniger Treibhausgase mit "Comammox"-Bakterien
ForscherInnen entdecken Stickstoffdünger für umweltverträgliche Landwirtschaft Der Stickstoff-Kreislauf der Erde wird vom Menschen, insbesonders durch Düngung in der industriellen Landwirtschaft, massiv beeinflusst. Zu den dramatischen ökologischen Folgen gehört die Freisetzung von Lachgas, welches die Ozonschicht zerstört und ein fast 300-mal stärkeres Treibhausgas als Kohlendioxid ist.

Umwelt - Physik - 15.04.2019
Neue Umweltrichtlinien für Nanomaterialien
Neue Umweltrichtlinien für Nanomaterialien
OECD Richtliniendokument für Umweltbewertung von Nanomaterialien entsteht unter österreichischer Leitung Für die Risikobewertung für Chemikalien in Nanoform sind neue Testmethoden und Richtlinien notwendig, da Nanomaterialien potenziell über andere Eigenschaften verfügen als dieselben Materialien in Nicht-Nanoform.

Biowissenschaften - Umwelt - 09.04.2019
Ein Bakterium, das nur von Luft lebt
Ein Bakterium, das nur von Luft lebt
Luftfresser veratmen Methan der Atmosphäre zur Energiegewinnung Methan ist ein atmosphärisches Spurengas, dessen Konzentration seit dem Beginn des industriellen Zeitalters stetig zunimmt und das als Treibhausgas wesentlich zur Erwärmung der Erde beiträgt. Während viele Prozesse bekannt sind, die zur Methanproduktion beitragen, können ausschließlich spezielle Mikroorganismen auf biologische Weise Methan wieder aus der Atmosphäre entfernen und sind damit wichtig für die Treibhausgasbilanz der Erde.

Umwelt - Wirtschaft / Betriebswissenschaft - 09.04.2019
Holen wir uns den Phosphor zurück!
Holen wir uns den Phosphor zurück!
Unser Umgang mit Phosphor ist nicht nachhaltig. Phosphor-Rückgewinnung könnte der Umwelt helfen und gleichzeitig ökonomische Vorteile bringen, sagt eine Studie der TU Wien. Der Mensch greift massiv in den natürlichen Phosphorkreislauf ein: In der Landwirtschaft wird Phosphordünger eingesetzt, am Ende gelangt das Phosphor ins Abwasser.

Chemie - Umwelt - 08.04.2019
Die richtige Verbindung für umweltfreundliche Wirkstoffe
Die richtige Verbindung für umweltfreundliche Wirkstoffe
ChemikerInnen entwickeln umweltschonende Methode zur pharmazeutischen Wirkstoffentwicklung Die Entwicklung von neuen Methoden in der organischen Synthese bildet die Grundlage für die Weiterentwicklung von pharmazeutischen Wirkstoffen, der Materialwissenschaft sowie der chemischen Biologie und spielt somit eine zentrale Rolle in unserem Alltag.

Gesundheit - Umwelt - 14.03.2019
Neue Allergiestudie: Ozon in der Luft verstärkt Lungen-Symptome
Erste Ergebnisse einer neuen Studie lassen aufhorchen: Je höher die Ozonbelastung, desto stärker scheinen für PollenallergikerInnen Beschwerden vor allem an der Lunge zu sein. Damit kann zum ersten Mal weltweit ein direkter Zusammenhang zwischen Pollenflug, Luftqualität und allergischen Beschwerden hergestellt werden.

Biowissenschaften - Umwelt - 26.02.2019
"Globalisierung" der Pflanzenverbreitung durch Pflanzen-Pilz-Symbiosen
In den letzten Jahrzehnten wurden weltweit tausende Pflanzenarten durch den Menschen verschleppt, wobei Inseln besonders anfällig für solche sogenannten Neophyten sind - eine "Globalisierung der Pflanzenverbreitung" durch den zunehmenden Handel. Eine neue Studie zeigt, dass das Vorkommen von Pilzen, die mit Pflanzen in Symbiose leben, ein entscheidender Faktor für die weltweite Verbreitung von Neophyten ist.

Astronomie / Weltraum - Umwelt - 25.02.2019
Wenn Superwinde Partner von Roten Riesen verraten
Wenn Superwinde Partner von Roten Riesen verraten
ForscherInnen entdecken prägenden Einfluss von Doppelstern-Begleitern in letzter Lebensphase von Riesensternen Die Beobachtung von sterbenden Sternen erlaubt einen Blick in die Zukunft unserer eigenen Sonne und dem damit verbundenen Schicksal unseres ganzen Planetensystems. Bisher vermuteten WissenschafterInnen knapp vor dem Sternentod einen besonders heftigen, kurzen Massenverlust - einen sogenannten Superwind.

Umwelt - Biowissenschaften - 20.02.2019
Bakterien wirken Treibhausgasen in Mooren entgegen
Bakterien wirken Treibhausgasen in Mooren entgegen
Mikrobiologen entdecken seltene Bakterienart mit großem Einfluss Bislang wurde angenommen, dass seltene Bakterien in einem Ökosystem wenig zu diesem beitragen und die wichtigen Funktionen von den häufigen Arten übernommen werden. Doch nun konnten Forscher des Leibniz Instituts DMSZ und der Universität Wien zeigen, dass auch seltene Mikroben manchmal sehr wichtig sind.

Umwelt - Physik - 07.02.2019
Plastik ist nicht gleich Plastik
Plastik ist nicht gleich Plastik
ForscherInnen schaffen Kategorien zur besseren Eindämmung von Mikroplastik Die Ansammlung von Plastikmüll in der Natur ist ein globales Problem. Trotz der breiten Präsenz dieses Themas in Politik, Wissenschaft und Gesellschaft besteht kein Konsens darüber, wie Plastikmüll definiert und kategorisiert wird.

Gesundheit - Umwelt - 05.02.2019
Geburten in jedem Land unterschiedlich schwer
Geburten in jedem Land unterschiedlich schwer
ForscherInnen zeigen, wie ökonomische Veränderungen die Kaiserschnittrate beeinflussen Der Kaiserschnitt ist einer der häufigsten und zugleich umstrittensten chirurgischen Eingriffe. In Österreich kommt jedes dritte Kind mit dieser Form der Entbindung zur Welt, obwohl die WHO eine "ideale Kaiserschnittrate" von zehn bis fünfzehn Prozent empfiehlt.

Biowissenschaften - Umwelt - 04.02.2019
Woher kommt dieser Dreck?
Woher kommt dieser Dreck?
Wenn Gewässer verschmutzt sind, ist es wichtig, die Ursache schnell und kostengünstig herauszufinden. An der TU Wien wurde jetzt ein neuartiges DNA-Schnelltestverfahren entwickelt. Verunreinigungen des Wassers gehören zu den weltweit größten Gesundheitsrisiken. Um im Fall fäkaler Verunreinigungen das Problem rasch lösen zu können, muss man möglichst schnell die Ursache feststellen: Handelt es sich um Verunreinigungen aus der Landwirtschaft?

Biowissenschaften - Umwelt - 23.01.2019
Invasive Arten bleiben oft lange unentdeckt
Invasive Arten bleiben oft lange unentdeckt
ForscherInnen entwickeln Konzept zum Schutz der Biodiversität In Australien ist es die Katze, in Europa etwa der Erreger der Krebspest: Vom Menschen verschleppte invasive Arten können die heimische Tier und Pflanzenwelt gefährden. Oft bleiben sogenannte Neobiota lange Zeit unentdeckt, oder ihre schädigenden Einflüsse sind nicht gleich offensichtlich.

Biowissenschaften - Umwelt - 14.01.2019
Insekten lernten das Fliegen erst an Land
Insekten lernten das Fliegen erst an Land
Analyse genetischer Daten weist auf Bodenoberfläche als Lebensraum ursprünglicher Fluginsekten hin Die Evolution der Flugfähigkeit von Insekten vor ca. 400 Millionen Jahren führte zu einer großen Artenvielfalt. Gemessen an ihrem Alter sind die geflügelten Insekten sogar die artenreichste Tiergruppe überhaupt.

Biowissenschaften - Umwelt - 10.12.2018
Klein, aber vielseitig
Klein, aber vielseitig
Schlüsselorganismen im marinen Stickstoffkreislauf nutzen Cyanat und Harnstoff Ammoniak-oxidierende Archaeen, oder Thaumarchaea, zählen zu den häufigsten Mikroorganismen im Meer. Allerdings sind immer noch viele Aspekte ihrer Ökologie unerforscht, die zum Erfolg dieser Organismen im Meer beitragen. In einer aktuellen Studie konnte nun ein Forschungsteam des Departments für Mikrobiologie und Ökosystemforschung der Universität Wien und dem Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie zeigen, dass marine Thaumarchaea einen vielseitigeren Stoffwechsel haben als bisher bekannt.

Biowissenschaften - Umwelt - 10.12.2018
Umweltverschmutzung stresst arktische Tierwelt
Umweltverschmutzung stresst arktische Tierwelt
Überreste verlassener Kohleminen in der Arktis beeinflussen Stressverhalten und Physiologie junger Gänse Vom Menschen verursachte Umweltverschmutzung kann weitreichende Folgen für die Fortpflanzung und das Überleben von Tieren haben. VerhaltensbiologInnen Isabella Scheiber von der Universität Wien und Brigitte Weiß von der Universität Leipzig haben gemeinsam mit WissenschafterInnen der Universität Groningen und der Universität Wageningen gezeigt, dass sich Verschmutzungen durch längst aufgegebene Kohleminen negativ auf Stressverhalten und physiologische Prozesse junger Gänse auswirken.

Umwelt - Maschinenbau - 09.10.2018
Bio-Ethanol im Dieselmotor: ein Beitrag zur Nachhaltigkeit
Bio-Ethanol im Dieselmotor: ein Beitrag zur Nachhaltigkeit
Ethanol kann einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten: An der TU Wien wurde ein Dieselmotor entwickelt, der mit über 70 % Bio-Ethanol betrieben werden kann. Ein Motor, der zwei verschiedene Treibstoffe gleichzeitig nutzt, wurde von der TU Wien konzipiert: Er verwendet sowohl Bio-Ethanol als auch Diesel, der zum Zünden eingesetzt wird.

Umwelt - 03.10.2018
Warmer Frühling bringt weniger Pflanzenwachstum im Sommer
Warmer Frühling bringt weniger Pflanzenwachstum im Sommer
Schlechte Nachrichten für das Klima: Pflanzen wachsen im Frühling immer früher, doch anders als gedacht wird dadurch deutlich weniger CO2 aufgenommen. Das zeigt eine Nature-Studie mit Beteiligung der TU Wien. Der Klimawandel beeinflusst das Pflanzenwachstum - der Wachstumsschub im Frühling beginnt immer früher.

Umwelt - Biowissenschaften - 26.09.2018
Die Tundra wächst
Die Tundra wächst
Niedrige Gräser und Zwergsträucher bestimmen die Vegetation der arktischen Tundra. Doch das könnte sich in Zukunft ändern. Mit der Klimaerwärmung sinken die Selektionsvorteile der bisherigen Strategie dieser Pflanzen, sich an den Boden zu pressen um die wärmere bodennahe Luftschicht zu nutzen und sich vor kalten Winden zu schützen.