« ZURÜCK

Umwelt



Ergebnisse 1 - 20 von 164.


Gesundheit - Umwelt - 14.03.2019
Neue Allergiestudie: Ozon in der Luft verstärkt Lungen-Symptome
Erste Ergebnisse einer neuen Studie lassen aufhorchen: Je höher die Ozonbelastung, desto stärker scheinen für PollenallergikerInnen Beschwerden vor allem an der Lunge zu sein. Damit kann zum ersten Mal weltweit ein direkter Zusammenhang zwischen Pollenflug, Luftqualität und allergischen Beschwerden hergestellt werden.

Biowissenschaften - Umwelt - 26.02.2019
"Globalisierung" der Pflanzenverbreitung durch Pflanzen-Pilz-Symbiosen
In den letzten Jahrzehnten wurden weltweit tausende Pflanzenarten durch den Menschen verschleppt, wobei Inseln besonders anfällig für solche sogenannten Neophyten sind - eine "Globalisierung der Pflanzenverbreitung" durch den zunehmenden Handel. Eine neue Studie zeigt, dass das Vorkommen von Pilzen, die mit Pflanzen in Symbiose leben, ein entscheidender Faktor für die weltweite Verbreitung von Neophyten ist.

Astronomie / Weltraum - Umwelt - 25.02.2019
Wenn Superwinde Partner von Roten Riesen verraten
Wenn Superwinde Partner von Roten Riesen verraten
ForscherInnen entdecken prägenden Einfluss von Doppelstern-Begleitern in letzter Lebensphase von Riesensternen Die Beobachtung von sterbenden Sternen erlaubt einen Blick in die Zukunft unserer eigenen Sonne und dem damit verbundenen Schicksal unseres ganzen Planetensystems. Bisher vermuteten WissenschafterInnen knapp vor dem Sternentod einen besonders heftigen, kurzen Massenverlust - einen sogenannten Superwind.

Umwelt - Biowissenschaften - 20.02.2019
Bakterien wirken Treibhausgasen in Mooren entgegen
Bakterien wirken Treibhausgasen in Mooren entgegen
Mikrobiologen entdecken seltene Bakterienart mit großem Einfluss Bislang wurde angenommen, dass seltene Bakterien in einem Ökosystem wenig zu diesem beitragen und die wichtigen Funktionen von den häufigen Arten übernommen werden. Doch nun konnten Forscher des Leibniz Instituts DMSZ und der Universität Wien zeigen, dass auch seltene Mikroben manchmal sehr wichtig sind.

Umwelt - Physik - 07.02.2019
Plastik ist nicht gleich Plastik
Plastik ist nicht gleich Plastik
ForscherInnen schaffen Kategorien zur besseren Eindämmung von Mikroplastik Die Ansammlung von Plastikmüll in der Natur ist ein globales Problem. Trotz der breiten Präsenz dieses Themas in Politik, Wissenschaft und Gesellschaft besteht kein Konsens darüber, wie Plastikmüll definiert und kategorisiert wird.

Gesundheit - Umwelt - 05.02.2019
Geburten in jedem Land unterschiedlich schwer
Geburten in jedem Land unterschiedlich schwer
ForscherInnen zeigen, wie ökonomische Veränderungen die Kaiserschnittrate beeinflussen Der Kaiserschnitt ist einer der häufigsten und zugleich umstrittensten chirurgischen Eingriffe. In Österreich kommt jedes dritte Kind mit dieser Form der Entbindung zur Welt, obwohl die WHO eine "ideale Kaiserschnittrate" von zehn bis fünfzehn Prozent empfiehlt.

Biowissenschaften - Umwelt - 04.02.2019
Woher kommt dieser Dreck?
Woher kommt dieser Dreck?
Wenn Gewässer verschmutzt sind, ist es wichtig, die Ursache schnell und kostengünstig herauszufinden. An der TU Wien wurde jetzt ein neuartiges DNA-Schnelltestverfahren entwickelt. Verunreinigungen des Wassers gehören zu den weltweit größten Gesundheitsrisiken. Um im Fall fäkaler Verunreinigungen das Problem rasch lösen zu können, muss man möglichst schnell die Ursache feststellen: Handelt es sich um Verunreinigungen aus der Landwirtschaft?

Biowissenschaften - Umwelt - 23.01.2019
Invasive Arten bleiben oft lange unentdeckt
Invasive Arten bleiben oft lange unentdeckt
ForscherInnen entwickeln Konzept zum Schutz der Biodiversität In Australien ist es die Katze, in Europa etwa der Erreger der Krebspest: Vom Menschen verschleppte invasive Arten können die heimische Tier und Pflanzenwelt gefährden. Oft bleiben sogenannte Neobiota lange Zeit unentdeckt, oder ihre schädigenden Einflüsse sind nicht gleich offensichtlich.

Biowissenschaften - Umwelt - 14.01.2019
Insekten lernten das Fliegen erst an Land
Insekten lernten das Fliegen erst an Land
Analyse genetischer Daten weist auf Bodenoberfläche als Lebensraum ursprünglicher Fluginsekten hin Die Evolution der Flugfähigkeit von Insekten vor ca. 400 Millionen Jahren führte zu einer großen Artenvielfalt. Gemessen an ihrem Alter sind die geflügelten Insekten sogar die artenreichste Tiergruppe überhaupt.

Biowissenschaften - Umwelt - 10.12.2018
Klein, aber vielseitig
Klein, aber vielseitig
Schlüsselorganismen im marinen Stickstoffkreislauf nutzen Cyanat und Harnstoff Ammoniak-oxidierende Archaeen, oder Thaumarchaea, zählen zu den häufigsten Mikroorganismen im Meer. Allerdings sind immer noch viele Aspekte ihrer Ökologie unerforscht, die zum Erfolg dieser Organismen im Meer beitragen. In einer aktuellen Studie konnte nun ein Forschungsteam des Departments für Mikrobiologie und Ökosystemforschung der Universität Wien und dem Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie zeigen, dass marine Thaumarchaea einen vielseitigeren Stoffwechsel haben als bisher bekannt.

Biowissenschaften - Umwelt - 10.12.2018
Umweltverschmutzung stresst arktische Tierwelt
Umweltverschmutzung stresst arktische Tierwelt
Überreste verlassener Kohleminen in der Arktis beeinflussen Stressverhalten und Physiologie junger Gänse Vom Menschen verursachte Umweltverschmutzung kann weitreichende Folgen für die Fortpflanzung und das Überleben von Tieren haben. VerhaltensbiologInnen Isabella Scheiber von der Universität Wien und Brigitte Weiß von der Universität Leipzig haben gemeinsam mit WissenschafterInnen der Universität Groningen und der Universität Wageningen gezeigt, dass sich Verschmutzungen durch längst aufgegebene Kohleminen negativ auf Stressverhalten und physiologische Prozesse junger Gänse auswirken.

Umwelt - Maschinenbau - 09.10.2018
Bio-Ethanol im Dieselmotor: ein Beitrag zur Nachhaltigkeit
Bio-Ethanol im Dieselmotor: ein Beitrag zur Nachhaltigkeit
Ethanol kann einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten: An der TU Wien wurde ein Dieselmotor entwickelt, der mit über 70 % Bio-Ethanol betrieben werden kann. Ein Motor, der zwei verschiedene Treibstoffe gleichzeitig nutzt, wurde von der TU Wien konzipiert: Er verwendet sowohl Bio-Ethanol als auch Diesel, der zum Zünden eingesetzt wird.

Umwelt - 03.10.2018
Warmer Frühling bringt weniger Pflanzenwachstum im Sommer
Warmer Frühling bringt weniger Pflanzenwachstum im Sommer
Schlechte Nachrichten für das Klima: Pflanzen wachsen im Frühling immer früher, doch anders als gedacht wird dadurch deutlich weniger CO2 aufgenommen. Das zeigt eine Nature-Studie mit Beteiligung der TU Wien. Der Klimawandel beeinflusst das Pflanzenwachstum - der Wachstumsschub im Frühling beginnt immer früher.

Umwelt - Biowissenschaften - 26.09.2018
Die Tundra wächst
Die Tundra wächst
Niedrige Gräser und Zwergsträucher bestimmen die Vegetation der arktischen Tundra. Doch das könnte sich in Zukunft ändern. Mit der Klimaerwärmung sinken die Selektionsvorteile der bisherigen Strategie dieser Pflanzen, sich an den Boden zu pressen um die wärmere bodennahe Luftschicht zu nutzen und sich vor kalten Winden zu schützen.

Umwelt - Biowissenschaften - 17.09.2018
"Unangepasste" Mikroorganismen sind gut für das Klima
Bodenmikroorganismen sind für den Abbau von organischem Material zu Kohlendioxid verantwortlich und kontrollieren damit die CO2-Emissionen in die Atmosphäre. Denn selbst eine geringe Umverteilung von Kohlenstoff aus Böden in die Atmosphäre könnte die Klimaerwärmung beschleunigen. Wie Böden im Klimawandel reagieren, untersucht ein Team um den Ökologen Andreas Richter von der Universität Wien.

Biowissenschaften - Umwelt - 10.09.2018
Wann Pflanzen und Mikroorganismen kooperieren oder konkurrieren, um an Nährstoffe zu kommen
Wann Pflanzen und Mikroorganismen kooperieren oder konkurrieren, um an Nährstoffe zu kommen
Pflanzen und Mikroorganismen haben sehr unterschiedlichen Bedarf an Nährstoffen: Pflanzen brauchen relativ gesehen mehr Stickstoff, während Mikroorganismen eher Phosphor benötigen. Das erklärt, warum Düngung oft ganz unterschiedliche Auswirkungen hat, berichtet ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung des Ökologen Andreas Richter vom Department für Mikrobiologie und Ökosystemforschung der Universität Wien: Je nach Düngungsart kooperieren Mikroorganismen mit den Pflanzen oder konkurrieren mit ihnen um die vorhandenen Nährstoffe.

Biowissenschaften - Umwelt - 22.08.2018
Warum sich Bäume Gene
Warum sich Bäume Gene "ausborgen"
Alle Tierund Pflanzenarten sind auf genetische Vielfalt angewiesen, um sich evolutionär an lebensbedrohliche Umweltänderungen (z.B. Klimawandel) anpassen zu können. Mutationen alleine wären eine extrem langsame Quelle der überlebenswichtigen "adaptiven" Genvarianten, vor allem bei langlebigen Organismen wie Waldbäumen.

Umwelt - Physik - 08.08.2018
Festes Kohlendioxid im tiefen Erdinneren
Festes Kohlendioxid im tiefen Erdinneren
Ein internationales Forschungsteam aus Wien und Florenz hat durch Messungen an der Europäischen Synchrotronstrahlquelle ESRF in Grenoble herausgefunden, dass freies CO2 2.500 km unter der Erdoberfläche in Form eines kristallinen Festkörpers bestehen kann und nicht zwingend zu Diamant und Sauerstoff zerfällt.

Umwelt - Innovation / Technologie - 21.06.2018
Weniger Kohlendioxid: Pilotanlage eröffnet
Weniger Kohlendioxid: Pilotanlage eröffnet
Nach erfolgreichen Laborversuchen hat auf dem Gelände des Wien Energie Biomasse-Kraftwerks in Simmering die Inbetriebnahme einer neuartigen Anlage zur Abscheidung von CO2 aus Abgasen begonnen. Die Pilotinstallation wurde von der TU Wien in Zusammenarbeit mit der Universität für Bodenkultur (BOKU) und Shell entwickelt und von Bertsch konstruiert.

Biowissenschaften - Umwelt - 19.06.2018
Ist der Himmel die Grenze?
Ist der Himmel die Grenze?
Was hindert eine Spezies daran, sich an eine immer größere Vielfalt von Lebensbedingungen anzupassen und sich geographisch immer weiter auszubreiten? Die Biomathematikerin Jitka Polechová, Elise-Richter-Stipendiatin an der Universität Wien, klärt in einem Artikel in der Fachzeitschrift PLoS Biology, wieso das Verbreitungsgebiet einer Spezies begrenzt ist.