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Biowissenschaften



Ergebnisse 181 - 200 von 977.


Biowissenschaften - Gesundheit - 02.08.2022
FIBCD1 als wichtiger Rezeptor im Gehirn bei neurologischen Erkrankungen identifiziert
Wissenschafter:innen der Forschungsgruppen von Vanja Nagy (LBI-RUD/CeMM/MedUni Wien) und Josef Penninger (UBC/IMBA) konnten in einer multidisziplinären Studie einen wichtigen Rezeptor namens FIBCD1 im Gehirn charakterisieren. Anhand der Daten zweier junger Patient:innen mit neurologischen Erkrankungen fanden sie zudem Hinweise, dass FIBCD1 eine zentrale Rolle bei Erkrankungen wie Autismus, ADHS und Sprachstörungen spielen könnte.

Biowissenschaften - Chemie - 26.07.2022
Fortschritt in der Bioanalytik: Herstellung von RNA-Chips deutlich vereinfacht
Fortschritt in der Bioanalytik: Herstellung von RNA-Chips deutlich vereinfacht
RNA-Chips können der Erforschung neuer Methoden zur Diagnose und Behandlung von Erkrankungen wie Krebs dienen Biochips (Microarrays) sind moderne Analysewerkzeuge, die es erlauben, in einer geringen Menge von Probenmaterial gleichzeitig tausende von Einzelnachweisen durchzuführen. Ein Team um Mark Somoza von der Fakultät für Chemie der Universität Wien hat nun eine neue Methode in der Fachzeitschrift "Nature Communications" vorgestellt.

Biowissenschaften - Gesundheit - 22.07.2022
Transport-Proteine beeinflussen die Lungenaufnahme inhalativ verabreichter Arzneistoffe
Eine Studie der Universitätsklinik für Klinische Pharmakologie der MedUni Wien hat zwei Transport-Proteine identifiziert, die die Durchlässigkeit der Lungenepithel-Barriere für bestimmte Arzneistoffe beeinflussen können. Werden diese gehemmt, erhöht das die Menge von inhalativ verabreichten Wirkstoffen, die ihr Ziel erreichen, und damit deren Wirksamkeit.

Gesundheit - Biowissenschaften - 20.07.2022
Neuer Test bestimmt SARS-Cov-2-Immunität in nur 48 Stunden
Ein Forschungsteam der MedUni Wien hat einen neuen Bluttest entwickelt, der innerhalb von nur 48 Stunden Aufschluss über die Immunität gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 gibt. Dieser Test ist besonders relevant für vulnerable Patient:innengruppen, bei denen die eigene Antikörperantwort nicht aussagekräftig ist.

Biowissenschaften - Gesundheit - 15.07.2022
Neu entdeckt: Zelltyp zur Steuerung der Informationsströme im Gehirn
Ein wissenschaftliches Team des Zentrums für Hirnforschung der MedUni Wien hat nun jene Zellen identifiziert, die die Informationsübertragung zwischen Gehirnarealen regulieren. Mit dieser Entdeckung schaffen die Forscher:innen die Basis für die Entwicklung neuer Behandlungsoptionen von neuropsychiatrischen Erkrankungen wie Schizophrenie oder Autismus, bei denen die Koordinierung von Informationsströmen im Gehirn beeinträchtigt ist.

Biowissenschaften - Gesundheit - 14.07.2022
Dynamik im Darm
Dynamik im Darm
ForscherInnen entdecken bislang unbekannten Mechanismus der Zellerneuerung In einem gesunden Körper werden täglich Millionen neuer Zellen produziert, um die alten zu ersetzen. Verantwortlich dafür sind die sogenannten Stammzellen, indem sie sich teilen. Einige ihrer Nachkommen Übernehmen bestimmte Funktionen im Gewebe, andere gewährleisten wiederum als Stammzellen die kontinuierliche Erneuerung.

Biowissenschaften - Physik - 13.07.2022
FSME: Aktivierungsmechanismus von Flaviviren identifiziert
Eine Kooperation zwischen Forscher:innen am Zentrum für Virologie der Medizinischen Universität Wien und am Pasteur-Institut in Paris hat zu ungeahnten Einblicken in die atomaren Wechselwirkungen des Frühsommermeningoenzephalitis (FSME)-Virus in infizierten Zellen geführt. Insbesondere konnte ein neuer molekularer Schalter identifiziert werden, mit dessen Hilfe die Prozesse des Virus-Zusammenbaus, der Virus-Reifung und des Eindringens in neue Zellen gesteuert werden.

Gesundheit - Biowissenschaften - 04.07.2022
Darmbakterien beim Fressen zusehen - und für die Medizin daraus lernen
Darmbakterien beim Fressen zusehen - und für die Medizin daraus lernen
Neue Mikroskopie-Methode ermöglicht Funktionsanalyse von Mikrobiomen in Hochgeschwindigkeit Mikrobiome prägen die Gesundheit von Menschen und Umwelt. Wie sie dies tun, das verrät eine Analyse der Funktionen, die einzelne Mikroben in diesen Gemeinschaften von Mikroorganismen Übernehmen. Wissenschafter*innen der Universität Wien haben in Zusammenarbeit mit Photoniker*innen der Universität Boston eine Mikroskopie-Methode entwickelt, mit der sie Bakterienzellen in Millisekunden identifizieren und gleichzeitig ihre Stoffwechselaktivität bestimmen können.

Biowissenschaften - Chemie - 27.06.2022
Augenzeugen
Augenzeugen
Forscher beobachten, wie kleine Eiweißmoleküle blitzschnell E.coli-Bakterien zerstören Peptide sind kleine Eiweißmoleküle, die viele Prozesse im menschlichen Körper steuern. Manche bekämpfen als Teil des angeborenen Immunsystems Eindringlinge wie etwa Bakterien und Viren. Zu dieser ,,Abwehrtruppe" gehört auch Lactoferrin.

Biowissenschaften - 22.06.2022
Symbiont statt Parasit: Milben in unseren Hautporen werden Teil von uns
Symbiont statt Parasit: Milben in unseren Hautporen werden Teil von uns
DNA-Analyse ergründet das geheime Leben der häufigste Hautbalgmilbenart Mikroskopisch kleine Milben, die nahezu unser gesamtes Leben in unseren Poren leben, könnten bald gänzlich mit uns eins werden: Ein internationales Forschungsteam unter der Beteiligung von Alejandro Manzano Marín von der Universität Wien hat die DNA der Demodex folliculorum-Milbe erstmals vollständig untersucht, um die Lebensweise des winzigen Parasiten zu erkunden.

Biowissenschaften - Sozialwissenschaften - 21.06.2022
1.700 Jahre altes Genom entschlüsselt: Koreaner*innen waren damals genetisch vielfältiger
1.700 Jahre altes Genom entschlüsselt: Koreaner*innen waren damals genetisch vielfältiger
Gesichtsrekonstruktion durch DNA-Analysen möglich Ein internationales Team von Wissenschafter*innen unter der Leitung der Universität Wien und des Ulsan National Institute of Science and Technology hat in Zusammenarbeit mit dem Nationalmuseum von Korea erfolgreich das gesamte Genom von acht 1.Jahre alten Individuen aus der Drei-Königreiche-Zeit (ca. 57 v. Chr.

Biowissenschaften - 15.06.2022
Würmer liefern neue Erkenntnisse über die Entwicklung der Geschlechter
Würmer liefern neue Erkenntnisse über die Entwicklung der Geschlechter
Vom Zwitter zur geschlechtlichen Fortpflanzung durch uralte Chromosomeneinheiten Durch die Untersuchung der Chromosomenstruktur von Plattund Fadenwürmern hat eine Forscher*innengruppe rund um Qi Zhou von der Universität Wien Hinweise darauf gefunden, wie sich die sexuelle Fortpflanzung entwickelt haben könnte.

Biowissenschaften - Psychologie - 13.06.2022
Lesezentrum im Gehirn bildet einen Wortfilter
Lesezentrum im Gehirn bildet einen Wortfilter
Computermodellierung macht Vorhersage von Gehirnprozessen möglich Wörter zu erkennen ist die Grundlage, um die Bedeutung eines Textes zu erfassen. Wenn wir lesen, bewegen wir unsere Augen sehr effizient und schnell von Wort zu Wort. Dieser Lesefluss wird in der Regel nur dann gestört, wenn wir einem Wort begegnen, das wir nicht kennen.

Psychologie - Biowissenschaften - 07.06.2022
Die Aktivierung eines Amygdala-Hirnstamm-Signalwegs lindert Schmerzen und verbessert den emotionalen Zustand
Die Aktivierung eines Schaltkreises zwischen der Amygdala und dem Hirnstamm lindert Schmerzen und reduziert defensives Verhalten bei Ratten, so eine kürzlich von einem Studienteam am Zentrum für Hirnforschung der MedUni Wien im Journal of Neuroscience veröffentlichte Studie. Eine therapeutische Aktivierung dieses Signalweges könnte SchmerzpatientInnen zukünftig physische und psychische Erleichterung verschaffen.

Biowissenschaften - Gesundheit - 01.06.2022
Wie Mondlicht die Fortpflanzung von Tieren beeinflusst
Wie Mondlicht die Fortpflanzung von Tieren beeinflusst
Wissenschafter*innen liefern eine Erklärung für das Phänomen, dass Tagesrhythmen - von Fliegen bis zum Menschen - vom 24-Stunden Rhythmus abweichen können Tiere besitzen innere Uhren zur Steuerung ihres Verhaltens. Zirkadiane Uhren, oder 24-Stunden-Oszillatoren, orientieren sich typischerweise an abwechselnden Perioden von Sonnenlicht und Dunkelheit.

Biowissenschaften - Pharmakologie - 24.05.2022
Molekulare Lichtschalter erlauben Einblicke in das zentrale Nervensystem
Fluoreszierende Farbstoffe, wie man sie aus Diskotheken mit Schwarzlicht oder aus der forensischen Blutspurensuche an Tatorten kennt, spielen insbesondere in der pharmazeutischen Forschung eine wichtige Rolle. Durch sie lassen sich biologische Strukturen in Flüssigkeiten, Zellen oder Geweben sichtbar machen.

Biowissenschaften - Informatik - 24.05.2022
TU Graz und Intel demonstrieren signifikante Energieeinsparungen durch neuromorphe Hardware
TU Graz und Intel demonstrieren signifikante Energieeinsparungen durch neuromorphe Hardware
Von Christoph Pelzl Eine neu veröffentlichte Studie zeigt, dass die neuromorphe Technologie für große Deep-Learning-Netzwerke bis zu sechzehnmal energieeffizienter ist als andere AI-Systeme. Das Institut für Grundlagen der Informationsverarbeitung der TU Graz und Intel Labs haben erstmals experimentell nachgewiesen, dass ein großes neuronales Netz Sequenzen (wie bspw.

Physik - Biowissenschaften - 18.05.2022
Magnetresonanz macht Unsichtbares sichtbar
Magnetresonanz macht Unsichtbares sichtbar
Hyperpolarisiertes Wasser verstärkt Messsignale von Proteinen, DNA und Membranen Ein Forschertrio unter Beteiligung von Dennis Kurzbach von der Fakultät für Chemie der Universität Wien hat in "Nature Protocols" eine erweiterte NMR (Nuclear Magnetic Resonance)-Methode vorgestellt, die selbst schnelle und komplizierte biomolekulare Prozesse wie etwa die Proteinfaltung "sichtbar" macht.

Gesundheit - Biowissenschaften - 18.05.2022
Virusinfektionen während der Schwangerschaft könnten das Fürsorgeverhalten der Mutter beeinträchtigen
Virale Infektionen während der Schwangerschaft könnten das Gehirn der Mutter und ihr Fürsorgeverhalten nach der Geburt beeinträchtigen. Zu diesen Erkenntnissen kommt eine Studie der MedUni Wien, die im Mausmodell durchgeführt wurde. Die Ergebnisse wurden aktuell im Top-Journal -Molecular Psychiatry- veröffentlicht.

Gesundheit - Biowissenschaften - 17.05.2022
Unterschiedliche Subtypen beim Kleinzelligen Lungenkrebs definiert
Kleinzelliger Lungenkrebs (SCLC) ist eine bösartige Erkrankung mit besonders hoher Sterblichkeit. Laut einer neuen multizentrischen Studie unter Leitung der MedUni Wien, die gemeinsam mit ForscherInnen aus der Tschechischen Republik, Ungarn, Slowenien, Schweden und den Vereinigten Staaten durchgeführt wurde, kann SCLC in verschiedene Untergruppen des klinischen Verhaltens unterteilt werden.