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Biowissenschaften



Ergebnisse 161 - 180 von 978.


Biowissenschaften - Gesundheit - 13.10.2022
65 000 Mikroben erhalten neue Namen
65 000 Mikroben erhalten neue Namen
Neue Algorithmen und Richtlinien könnten die Klassifizierung und Benennung von Mikroorganismen erheblich beschleunigen. Das geht aus zwei neuen Publikationen hervor, an denen Miguel Rodríguez-Rojas vom Institut für Mikrobiologie und dem Digital Science Center der Universität Innsbruck beteiligt war.

Gesundheit - Biowissenschaften - 13.10.2022
Hautmikrobiom als Faktor bei Stammzelltransplantationen erkannt
In den ersten Monaten nach einer Stammzelltransplantation kommt es bei bis zu 70 Prozent der Patient:innen zu Organschäden. Die genauen Hintergründe dieser potenziell lebensbedrohlichen Reaktion sind schon länger Gegenstand der Wissenschaft. Nun haben Forscher:innen um Georg Stary von der Universitätsklinik für Dermatologie von MedUni Wien und AKH Wien in Kollaboration mit dem Ludwig Boltzmann Institute for Rare and Undiagnosed Diseases die bakterielle Vielfalt auf der Haut als Faktor identifiziert, der mit dem Auftreten der Komplikation in Zusammenhang steht.

Biowissenschaften - Gesundheit - 11.10.2022
Gehirnzellen zur Regulation des Schlaf-Wach-Rhythmus identifiziert
Ein Studienteam des Zentrums für Hirnforschung der MedUni Wien hat eine spezielle Zellgruppe im Gehirn identifiziert, die für Verschiebungen des Schlaf-Wach-Rhythmus durch Psychostimulanzien verantwortlich ist. Eine molekular genau definierte Zellpopulation des Hypothalamus, die durch ihre Aktivität den Effekt der Psychostimulanzien reguliert, stellt einen zentralen Steuerungspunkt im neuronalen Schaltkreis dar, der die Kontrolle des zirkadianen Rhythmus im Gehirn bestimmt.

Gesundheit - Biowissenschaften - 10.10.2022
Humanes Papillomavirus kann Entwicklung von Hautkrebs fördern
Dass Viren Infektionskrankheiten von COVID-19 über AIDS bis Ebola verursachen können, ist inzwischen hinlänglich bekannt. Die medizinische Wissenschaft geht aber auch davon aus, dass Viren bei etwa zehn Prozent der Krebserkrankungen eine Rolle spielen. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der MedUni Wien und des Forschungsinstituts für Molekulare Pathologie in Wien hat nun gezeigt, dass das humane Papillomavirus 42 (HPV42) die Entwicklung einer bestimmten Art von Hautkrebs fördert.

Umwelt - Biowissenschaften - 10.10.2022
Wie Landwirt*innen effizienter düngen könnten
Wie Landwirt*innen effizienter düngen könnten
Kulturpflanzen können direkt zu einer verbesserten Effizienz von Stickstoffdüngung und verringerten Treibhausgasemission in der Landwirtschaft beitragen Stickstoffoxid ist ein starkes Treibhausgas. Sein globales Erwärmungspotenzial kann, über einen Zeitraum von 100 Jahren, bis zu 300-mal so hoch sein wie das von CO2.

Gesundheit - Biowissenschaften - 29.09.2022
Neues Diagnoseverfahren bei Fischallergie erforscht
Ein Forschungsteam der MedUni Wien hat bereits 2018 gezeigt, dass das strikte Meiden von allen Fischarten nur bei wenigen Fischallergiker:innen tatsächlich notwendig ist. Allerdings fehlen bislang verlässliche Tests, um herauszufinden, welche Arten individuell vertragen und gegessen werden können. In ihrer aktuellen Studie weisen die Forscher:innen ein neues Diagnoseverfahren als zielführend nach.

Biowissenschaften - Gesundheit - 28.09.2022
Spektakulär
Spektakulär
Forscherinnen liefern Überraschende Einblicke in die Verarbeitung optischer Illusionen durch das Gehirn Dass wir Formen, Bewegungen oder Räume um uns herum sehen können, ist für die allermeisten Menschen so selbstverständlich, dass wir uns keine Gedanken darüber machen, welche Leistung unser Gehirn dabei eigentlich vollbringt.

Biowissenschaften - Gesundheit - 23.09.2022
Informationsverarbeitung im Standby-Betrieb: Wie manche Nervenzellen Zwangspausen umgehen
Informationsverarbeitung im Standby-Betrieb: Wie manche Nervenzellen Zwangspausen umgehen
Ein Forscher*innenteam dbeschreibt in der Fachpublikation ,,Science" einen neuen Mechanismus der Signalweitergabe im Hippocampus. Die gängige Lehrbuchmeinung ist eindeutig: Nervenzellen im Gehirn nehmen Informationen über ihre Dendriten (astartige Zytoplasmafortsätze einer Zelle) auf, leiten diese zum Zellkörper weiter und verrechnen sie dort, bevor am sogenannten Axon ein Aktionspotenzial entsteht, wodurch diese Information zur nächsten Nervenzelle geschickt wird.

Gesundheit - Biowissenschaften - 16.09.2022
Alzheimer: Bis zu 40 Prozent der Fälle könnten verhindert werden
Das frühzeitige Erkennen der Alzheimer-Demenz ist für eine rechtzeitige und angemessene Betreuung der Patient:innen sowie für den bestmöglichen Einsatz potenzieller Behandlungen und Präventionsmaßnahmen von entscheidender Bedeutung. Derzeit sind mehrere wichtige Risikofaktoren identifiziert, die eine Demenzerkrankung auslösen oder beschleunigen können.

Biowissenschaften - Chemie - 15.09.2022
Blick ins Getriebe
Blick ins Getriebe
Damit eine Zelle Überleben kann, braucht sie Eiweiße. Diese Proteine kann sie selbst herstellen - mit den Ribosomen. Aber auch diese ,,biologischen Maschinen" müssen erst zusammengebaut werden, und zwar laufend. Wie jede komplexe Maschine bestehen Ribosomen aus vielen verschiedenen Einzelteilen. Ein Forschungsteam vom Institut für Molekulare Biowissenschaften der Universität Graz und des Forschungsinstituts für Molekulare Pathologie (IMP) in Wien hat jetzt einen wichtigen Produktionsschritt erstmals auf Molekül-Ebene sichtbar gemacht.

Biowissenschaften - Gesundheit - 26.08.2022
Notfallsystem bei Nervenzellen entdeckt
Notfallsystem bei Nervenzellen entdeckt
Forscher:innen der MedUni Wien haben entdeckt, dass Nervenzellen über ein Notfallsystem verfügen, um bei Störungen in der Energieversorgung funktionsfähig zu bleiben. Ähnlich wie in vielen Bereichen der Technik sorgt auch in den Neuronen ein Back-up dafür, dass etwaige Ausfälle kompensiert werden können.

Biowissenschaften - 23.08.2022
Asiatische Elefanten haben eine nasale Aussprache
Asiatische Elefanten haben eine nasale Aussprache
Säugetier-Laute könnten allgemein doch flexibler sein als bisher angenommen Forscher*innen von der Universität Wien untersuchten mit Hilfe einer akustischen Kamera, die Schalldruck sichtbar machen kann, die Laute von Asiatischen Elefanten. Die Tiere äußern ihre tieffrequenten Laute demnach meistens aus dem Rüssel, oder aber gleichzeitig aus Mund und Rüssel und nur selten aus dem Mund alleine.

Biowissenschaften - Gesundheit - 22.08.2022
Raupenartige Bakterien krabbeln in unserem Mund
Raupenartige Bakterien krabbeln in unserem Mund
Evolution der Längsteilung und Multizellularität bei Mundbakterien Um in der Mundhöhle Überleben zu können, haben sich Bakterien so entwickelt, dass sie sich entlang ihrer Längsachse teilen, ohne sich voneinander zu trennen. Das fand ein Forschungsteam unter der Leitung der Zellbiologin Silvia Bulgheresi von der Universität Wien und des Mikrobengenetikers Frédéric Veyrier vom Institut national de la recherche scientifique (INRS) kürzlich heraus.

Gesundheit - Biowissenschaften - 22.08.2022
Erste Therapie gegen Leberschädigung bei Alpha-1-Antitrypsin-Mangel
Alpha-1-Antitrypsin-Mangel ist eine genetische Erkrankung, die oft zu schweren Beeinträchtigungen der Lunge und Leber führt. Während der Verlauf eines Lungenemphysems in Folge des fehlenden Enzyms bereits durch therapeutische Maßnahmen gemildert werden kann, kannte man für den Leberschaden der Betroffenen bislang weder die genauen Hintergründe noch eine Therapiemöglichkeit.

Biowissenschaften - Umwelt - 19.08.2022
Fischsterben in der Oder: Algengift in Oderwasser nachgewiesen
Fischsterben in der Oder: Algengift in Oderwasser nachgewiesen
Wissenschafter*innen des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) und der Universität Wien halten natürliche Ursachen für Massenentwicklung der Algen für unwahrscheinlich Neueste Untersuchungen erhärten den Verdacht, dass die Massenentwicklung einer giftigen Brackwasser-Alge in der Oder stattgefunden hat.

Gesundheit - Biowissenschaften - 12.08.2022
Anatomische Vereinfachungen erlauben mehr Komplexität bei menschlicher Sprache
Anatomische Vereinfachungen erlauben mehr Komplexität bei menschlicher Sprache
Menschen verloren Stimm-Membranen in der Evolution und erlangten dadurch eine stabilere und melodiöse Stimme, die Sprechen möglich machte Ein Team rund um Co-Autor und Kognitionsbiologen Tecumseh Fitch von der Universität Wien und Erstautor Takeshi Nishimura von der Kyoto University untersuchte die evolutionäre Entwicklung der menschlichen Stimme und fand dabei Erstaunliches heraus: Durch eine anatomische Vereinfachung hat sich der menschliche Stimmapparat schließlich so verändert, dass Menschen eine komplexere Sprache entwickeln konnten.

Umwelt - Biowissenschaften - 11.08.2022
Gezielte Mikrobiom-Transplantationen: Für mehr biologische Vielfalt und ein robustes Ökosystem
Gezielte Mikrobiom-Transplantationen: Für mehr biologische Vielfalt und ein robustes Ökosystem
Von Susanne Filzwieser Wie sich Mikrobiome gezielt zum Wiederaufbau der biologischen Vielfalt nutzen lassen, zeigen international führende Fachleute auf Initiative der TU Graz in einem kritischen Leitfaden in Nature Microbiology. Klimawandel, der weltweite Verlust der biologischen Vielfalt, die Stickstoff-, Antibiotikaund die Plastikkrise sind schwerwiegende Probleme, mit denen der Planet Erde konfrontiert ist.

Biowissenschaften - 11.08.2022
Bisher unbekannte Funktion eines altbekannten Rezeptors entdeckt
Bisher unbekannte Funktion eines altbekannten Rezeptors entdeckt
Durch die Entdeckung vielfältiger Funktionen von Rezeptoren können Medikamente zielgerichteter entwickelt werden GABA A Rezeptoren sind wichtige und weit verbreitete Angriffspunkte für hemmende Neurotransmitter im zentralen Nervensystem. Studierende des durch den FWF finanzierten, interdisziplinären Doktoratskollegs der Universität Wien "Molecular Drug Targets" (MolTag) haben eine neue Funktion dieser viel beforschten Membranproteine entdeckt.

Gesundheit - Biowissenschaften - 10.08.2022
Neuer Prognosemarker für Schweregrad von Multipler Sklerose entdeckt
Die Einschätzung über den Schweregrad von Multipler Sklerose (MS) ist wesentlich für die Wahl der adäquaten Therapiemaßnahmen, kann mit den aktuell zur Verfügung stehenden Methoden aber nicht verlässlich getroffen werden. Eine Studie der MedUni Wien zeigt nun erstmals, dass die Netzhaut des Auges als Prognosemarker herangezogen werden kann: Die Analysen ergaben, dass der Verlust an Netzhautschichtdicke in Folge eines MS-Schubes die Schwere von künftigen Schüben und damit die Wahrscheinlichkeit einer Behinderung vorhersagt.

Biowissenschaften - Physik - 09.08.2022
Pimp my Spec: Upgrade der Magnetresonanzmethode mit 1.000-fachem Verstärker
Pimp my Spec: Upgrade der Magnetresonanzmethode mit 1.000-fachem Verstärker
Atomgenaue Beschreibung von Proteinen in natürlicher Konzentration kann dazu beitragen, den Prozess der Zellvermehrung bis hin zum Tumorwachstum besser zu verstehen Die Struktur und Dynamik von Proteinen bestimmen Forscher*innen mit Hilfe der NMR-Spektroskopie (NMR steht für Nuclear Magnetic Resonance).